Jungmeister setzt auf junge Spielerinnnen

Die erste Damenmannschaft der HSG Oberhessen steht nach elf von 22 Spielen auf Platz fünf der Bezirksoberliga Offenbach/Hanau, in einem selbst ernannten „Jahr des Umbruchs“ ist Trainer Thomas Jungmeister daher mit der Hinrunde zufrieden: „Wir mussten viel Verantwortung in die Hände der sechs neuen Mädels, die aus der A-Jugend gekommen sind, legen da wir durch Schwangerschaften und der schweren Verletzung von Melanie Jakob viele erfahrene Spielerinnen verloren“, so Jungmeister einleitend.
Vor der Saisonziel gab das Trainerteam der HSG-Damen somit auch das Hauptsaisonziel aus, dass man die jungen Spielerinnen ausbilden und so gut wie möglich integrieren will. Manch einer mag wohl etwas irritiert gewesen sein, denn in der vergangenen Runde waren die Oberhessinnen nur knapp hinter den Aufsteigern aus Bruchköbel in der Tabelle auf Rang zwei gelandet, somit hätte dem einen oder anderen das Saisonziel etwas tiefgestapelt vorgekommen sein, aber wie sich nun zeigt lagen Thomas Jungmeister und Co-Trainer Rainer Pfaff mit der Prognose einer „durchwachsenen Saison“ genau richtig.
Etwas unglücklich lief der Trainingsbetrieb aus Sicht des Trainers ab: „Wir hatten bedingt durch viele Krankheiten und sonstige Ausfälle nicht immer den Trainingsbetrieb den man sich als Trainergespann wünscht. Zwei Spielerinnen waren sogar sehr lange, oder sind immer noch, durch ihre Corona Erkrankung gebeutelt, was ausschließt, dass sie voll mittrainieren können. Auch die Erkältungswelle im November/Dezember hat nicht gerade positiv dazu beigetragen, allerdings hatten andere diese Probleme auch.
„Rückblickend auf die ersten elf Spiele könnten wir noch den einen oder anderen Platz besser dastehen in der Tabelle. In vielen kritischen und engen Spielsituationen hat man der Mannschaft einfach die Unerfahrenheit angesehen. Aber gerade an solchen Situationen wachsen junge Spielerinnen. Ich bin mir sicher, dass wir das in der Rückrunde besser lösen werden“, so Thomas Jungmeister im Blick auf die Hinrunde, wo er auch oft ein häufiges Auf und Ab der eigenen Leistung innerhalb von Spielen feststellen konnte: „Uns fehlte es auch häufig an Konstanz, gerade wenn wir gut aufgespielt, einen Rückstand gedreht haben, fielen wir oft in alte Muster zurück“. Jungmeister kündigte an, gerade an den Dingen mit seiner Mannschaft zu arbeiten, um in der Rückrunde auch mehr Ruhe ins eigene Spiel zu bekommen.
Im abschließenden Blick auf die Hinrunde wies Jungmeister darauf hin viel Arbeit mit Spielverlegungen gehabt zu haben: „Wir hatten insgesamt fünf Anfragen wegen Spielverlegungen. Ich bin generell eigentlich immer bereit anfragenden Mannschaften zu helfen, da wir auch selbst mal in eine Notsituation geraten könnten und dann auf die anderen angewiesen sind. Bei fünf Anfragen allerdings konnten wir nicht alle positiv beantworten, da die Halle in Oberau ja auch seit geraumer Zeit geschlossen ist und uns die Zeiten fehlen“.
Das Problem der geschlossenen Halle in Oberau weitet sich auf die Mannschaft noch weiter insofern aus, dass im alltäglichen Trainigsbetrieb sich aufgrund von Hallenknappheit nun auch ab und zu die Halle in einer Trainingszeit mit einer anderen Mannschaft geteilt werden muss, weil die Zeiten fehlen.
Mit Blick auf die kommende Rückrunde und auf das anstehende erste Spiel im neuen Jahr am 14.01.23  in Büdingen gegen die HSG Preagberg hofft Thomas Jungmeister zunächst erstmal, dass die nächsten Krankheitswellen seine Truppe etwas verschont lassen. Desweiteren will er mit seiner Mannschaft mehr Konstanz in ihr Spiel reinbekommen und die angesprochenen ein bis zwei Plätze in der Tabelle nach oben klettern. Anpfiff der Partie gegen die HSG Preagberg ist um 17:30Uhr.

Vormwald forciert Tempospiel

Kai Vormwald ist seit gut sechs Monaten Trainer der ersten Herrenmannschaft der HSG Oberhessen und coacht das Team in der ersten Bezirksoberligasaison der Vereinsgeschichte. Die Oberhessen sind vergangene Saison in die höchste Spielklasse im Kreis Offenbach/Hanau aufgestiegen doch nach dem Aufstieg trennten sich die Wege mit dem damaligem Trainer Peter Peristeris. Nun coacht der Friedberger Kai Vormwald die Oberhessen seit einem halben Jahr und zieht ein positives Zwischenfazit: „Ich fühle mich seit Tag eins richtig wohl und gut aufgenommen. Ich habe mich hier sehr gut eingelebt und mit den Jungs sind wir ein richtig gut eingespieltes Team geworden, wo die Chemie stimmt“. Vormwald trainierte zwar schon etliche Mannschaften im Gießener Raum doch noch nie im Bezirk Offenbach/Hanau, weswegen die BOL wie für seine Mannschaft Neuland ist: „Ich habe direkt nach den ersten Spielen festgestellt, dass im Vergleich zum Gießener Bezirk die BOL Offenbach/Hanau die stärkere von beiden ist. In der Klasse herrscht ein spielerisch hohes Niveau und die meisten Mannschaften sind schnell und technisch ausgereift, was im Vergleich zu Gießen der größte Unterschied ist.

Mit dem hohen Niveau der Bezirksoberliga musste auch erstmal die Mannschaft warm werden. Nachdem die Vorbereitung der HSG-Männer positiv verlief, herrschte in den ersten Saisonspielen noch ein zu hoher Respekt vor den Gegnern. Man konnte kurze Zeit auf Augenhöhe mithalten, ließ sich dann aber einschüchtern und wurde bestraft. Allerdings merkte man direkt, dass die Mannschaft das offensive Abwehrsystem und die schnelle Spielweise des neuen Trainers angenommen hatte. Im sechsten Saisonspiel feierte die Mannschaft endlich den ersten Saisonsieg. „Nach dem Sieg in Mühlheim wurde unsere Leistung immer beständiger, da man merkte, dass wir richtig Selbstvertrauen getankt hatten. Ausrutscher kamen trotzdem mit den hohen Pleiten gegen Hainburg und die Kickers, aber die konnte die Mannschaft gut wegstecken. Die bitterste Pleite erfuhren wir in Maintal, wo wir ein richtig schlechtes Spiel ablieferten und beim Tabellenletzten verloren. Auf der anderen Seite haben wir dann aber die Woche drauf fast den Herbstmeister aus Dietzenbach geärgert und im Anschluss haben wir in Preagberg gewonnen. Die Jungs haben gezeigt, dass wir es fast mit jedem aufnehmen können, wenn wir beständig unsere Leistung zeigen“, analysierte Kai Vormwald die Hinrunde.

Während der Hinrunde haben die Oberhessen auch am offensiven Abwehrsystem gefeilt und es immer mehr verinnerlicht. Ärgerlicherweise haben sie aber auch viele Spiele knapp verloren, weswegen die Ausbeute von 4-22 Punkten etwas zu mager erscheint. Sie stehen aber auf Tabellenplatz 12 und würden damit die Klasse halten.

Die Ziele für die Rückrunde hat der Trainer klar formuliert: „Wir müssen die Abläufe noch mehr festigen und verinnerlichen, damit wir im Tempospiel wieder zulegen können und wieder ein bisschen offensiver decken können. Zudem wollen wir mehr Punkte holen als in der Rückrunde und dafür müssen wir in der entscheidenden Phase, wo man die engen Spiele für sich entscheidet, noch eine Schippe drauflegen. Zu guter Letzt wollen wir natürlich die Ergebnisausreißer abstellen, wie gegen Hainburg, die Kickers und Maintal“, so Kai Vormwald, der seine Mannschaft bestens gerüstet sieht für den Start in die Rückrunde am 14.01.2023 zu Gast beim TV Gelnhausen lll. Anpfiff der Partie in der Barbarossastadt am Samstagnachmittag ist um 16:30Uhr.

Schöne Grüße aus Wetzlar!

Am vergangen Sonntag waren unsere Jugendmannschaften als Weihnachtsgeschenk zu Gast bei der HSG Wetzlar gegen die Rhein-Neckar Löwen. Zusammen mit den Traineren und Eltern erlebten die Kids ein spannendes Spiel, welches die Löwen mit 29:23 für sich entscheiden konnten. Erst vor zwei Wochen war unsere männliche E-Jugend zu Gast beim TV Hüttenberg als Einlaufkinder. Nun durften auch unsere vier anderen Jugendmannschaften die Handball Bundesliga kennenlernen. Nach einem spannenden Spiel geht es nun für die Kinder in der kommenden Woche in die Weihnachtsferien.

Glückliche Gesichter

Am 03.12.2022 war die männliche E-Jugend der HSG Oberhessen zu Gast beim Spiel in der 2. Bundesliga des TV Hüttenberg gegen Eintracht Hagen.
Der besondere Höhepunkt für die Kinder war neben der Partie die Tatsache, dass sie als Einlaufkinder die Profis bis zum Anwurf begleiten durften und so ganz nah dabei waren.
Jedes einzelne Kind durfte mit einem Spieler ganz alleine in die mit 850 Zuschauern gefüllte Arena einlaufen. Insgesamt war eine Gruppe von 20 HSG Oberhessen – Mitgliedern beim Original aus Mittelhessen am Start. Dank der lautstarken Unterstützung der Jungs gelang der wichtige 2. Heimsieg für Hüttenberg und somit war es ein rundum gelungener Abend mit vielen schönen bleibenden Erinnerungen und strahlenden Gesichtern bei allen Beteiligten.

Unvorstellbares möglich gemacht

Männer 1

Der ersten Männermannschaft der HSG Oberhessen ist am Sonntagabend auswärts zu Gast bei der HSG Preagberg ein überraschender Befreiungsschlag gelungen. HSG Preagberg 31:33 (15:11) HSG Oberhessen (Bezirksoberliga Offenbach/Hanau). „Diesen Sieg der für den ein oder anderen überraschend kommen mag, haben wir uns redlich verdient, gerade nach dem guten Auftritt bereits letzte Woche“, so ein glücklicher Kai Vormwald. Der Sieg verschafft den Oberhessen etwas Luft im Abstiegskampf. Sie konnten zwar nicht nach oben klettern in der Tabelle, allerdings etwas Luft verschaffen auf die Abstiegsränge. Sie stehen nun mit 4-16 Punkten auf Rang zwölf der Tabelle. Die HSG Preagberg steht weiterhin auf Platz fünf nun aber mit 11-7 Punkten.

Zu Beginn des Spiels geriet die HSG OH erst 0:2 in Rückstand. Yannick Petschlies erzielte in der vierten Minute den ersten Treffer der Partie für die Oberhessen. Petschlies war es auch der den 2:3 Anschlusstreffer erzielte, aber die Preagberger konnten sich zu Beginn etwas absetzen, da den Oberhessen bis auf die zwei Tore offensiv nicht viel gelang. Sebastian Schember erzielte von der Siebenmeterlinie das 3:6 in der 14. Minute. Beim Spielstand von 9:4 für die HSG Preagberg nach 19 Minuten nahm Trainer Kai Vormwald die erste Auszeit der Partie. Nach der Auszeit erzielte Sören Pfau das erste Tor aus dem Rückraum für die Gäste in der 20. Minute zum 5:9. Die favorisierten Gastgeber bauten die Führung allerdings weiter aus und führten zwischenzeitlich mit 15:8. Kurz vor der Pause konnten Jan-Hendrik Ulrich und Paul Ditzel noch auf 11:15 verkürzen. „Wir waren bis zur Auszeit nicht richtig im Spiel. Defensiv hatten wir keinen Zugriff und Offensiv haben wir das Tor nicht getroffen und hatten zu wenig zwingende Aktionen aus dem Rückraum. Nach der Auszeit haben wir uns mehr und mehr gefangen, sodass wir nur mit -4 in die Pause sind“, bilanzierte Coach Kai Vormwald zur Pause.

Nach der Halbzeit kamen die Oberhessen stark aus der Kabine. In der 33. Minute erzielte Christian Wenzel den 14:15 Anschlusstreffer nach drei Toren am Stück für die HSG OH. In der 37. Minute traf Paul Ditzel dann erst zum 17:17 Ausgleich und wenig später traf dann Moritz Hees zur 18:17 Führung. Nun war das Spiel völlig ausgeglichen und die Oberhessen hatten das Momentum auf ihrer Seite. Nach dem die HSG Preagberg zum 20:20 ausgleichen konnte erzielten die Oberhessen durch Jens Hilbert, Jan-Hendrik Ulrich und Sebastian Schember zweifach per Siebenmeter, vier Tore am Stück zur 24:20 Führung. Preagberg kam zehn Minuten vor Schluss wieder auf zwei Tore heran, schadete sich mit einer doppelten Zweiminutenstrafe allerdings dann selbst durch eine Unsportlichkeit des Torhüters mit anschließenden zu lautstarken Beschwerden von der Bank. Diesen Vorteil nutzen die Oberhessen und setzten sich wieder auf vier Tore ab. Moritz Hees traf zum 29:25 in der 53. Minute. In den letzten spannenden Minuten kam Preagberg zwar noch etwas näher heran, aber Moritz Hees traf nach einem Tempo Gegenstoß zum 32:29 zwei Minuten vor Ende und brachte die Oberhessen somit entscheidend auf die Siegerstraße. Eine Minute vor Schluss nahm Kai Vormwald noch eine Auszeit beim Stand von 32:30 für seine Mannschaft und schwor sie auf die Schlussminute ein. Michel Wenzel traf im Anschluss daran zum 33:30 und der Sieg war besiegelt. Nach vielen Rückschlägen war die Freude der Oberhessen dementsprechend groß nach Abpfiff. „Die Mannschaft hat sich diesen Sieg komplett verdient. Nach einer sehr engagierten und couragierten zweiten Halbzeit haben allesamt gut gekämpft und sich mit dem Sieg endlich belohnt. Auch auf der Bank hat man gesehen, dass jeder dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte. Ich bin einfach stolz auf das Team“, so ein erleichterter Kai Vormwald der aber anfügt: „Wir haben jetzt ein Ausrufezeichen gesetzt, müssen aber auch in der Trainingswoche weiter konzentriert arbeiten, damit wir kommendes Wochenende in Bruchköbel an unsere gute Leistung von dem Spiel anknüpfen können“.

Wie Vormwald bereits erwähnte müssen die Oberhessen kommenden Samstag wieder auswärts bei der SG Bruchköbel ll ran. Anpfiff der Partie in der Dreispitzhalle ist um 18:00Uhr.

Damen 1

In einem engen Spiel am Sonntagabend gelang es der ersten Damenmannschaft der HSG Oberhessen auswärts zu Gast bei der zweiten Mannschaft des TV Langenselbold zu gewinnen. TV Langenselbold ll 24:25 (16:14) HSG Oberhessen (Bezirksoberliga Offenbach/Hanau). „Wir haben in einem intensiven Spiel eine gute kämpferische Leistung gezeigt und das Spiel auf Augenhöhe knapp für uns entschieden“, sagte Thomas Jungmeister der Trainer der HSG-Damen. Durch den Sieg springen die Oberhessinnen auf Platz sechs in der Tabelle mit 8-6 Punkten. Die Mädels des TVL ll hingegen fallen auf Rang neun mit 6-8 Punkten.

Lilly Kling traf nach knapp 30 Sekunden zur 1:0 Führung für die HSG. Nachdem die Oberhessinnen dann mit 2:4 in Rückstand gerieten konnte Lea Heß in der zehnten Minute das 4:4 erzielen und wenig später sorgte Annika Pfaff mit dem 5:4 für die Führung. Das Pendel schlug allerdings im Anschluss öfters in beide Richtungen und keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Nach dem 8:8 Ausgleichstreffer von Lilly Kling, nahm die Heimmannschaft eine Auszeit, im Anschluss an die Auszeit gelang den Langenselbolderinnen vier Treffer am Stück, u.a. durch Nadine Klier die vergangene Saison noch für die zweite Mannschaft der HSG Oberhessen auf Torejagd ging. Der Vorsprung der TVL-Damen ließen die Oberhesserinnen erst kurz vor der Pause auf 14:16 schmelzen. Johanna Mickel traf doppelt vor der Pause. „Wir haben im ersten Abschnitt der Partie die beste Rückraumschützin des TVL nicht richtig in den Griff bekommen und zudem vorne auch zu einfache Bälle verloren, gerade in der Phase nach der Auszeit. Es war wichtig, dass wir den Rückstand kurz vor der Pause noch auf -2 verkürzen konnten“, so Coach Thomas Jungmeister zur ersten Hälfte der Partie.

In der zweiten Halbzeit dauerte es über fünf Minuten bis zum ersten Treffer, der dann durch den TVL ll erzielt wurde. Sadia Biladama sorgte wenige Sekunden später aber wieder für den alten zwei Tore Rückstand. Nachdem die Selbolderinnen dann einen Siebenmeter verwarfen traf „Jugend forscht“ bei der HSG in Form von Gloria Haller und Lilly Kling zum 17:17 Ausgleich. Biladama und Haller sorgten wenig später auch für die erste Führung seit der 12. Minute. Vor der Crunch-Time führten die Oberhessinnen mit 20:18. Die Langenselbolderinnen glichen zwar wieder aus, aber es machte den Anschein, dass die Oberhessen etwas die Oberhand der Partie hatten. Linda Uebel und Gloria Haller trafen knapp zehn Minuten vor Schluss zur erneuten zwei Tore Führung, die ohne zwei verworfene Siebenmeter der HSG auch schon fast die Entscheidung bedeutet hätte. Die Oberhessinnen konnten den Deckel in der Schlussphase nie richtig drauf machen und so traf der TVL in der 58. Minute zum 24:24. 19 Sekunden vor Schluss übernahm Lea Heß die Verantwortung und versenkte einen Siebenmeter zum 25:24. Die knappe Führung brachten die Oberhesserinnen dann über die Bühne und feierten einen knappen, aber verdienten Sieg. „Wir haben uns nach der Pause besser auf die Selbolderinnen eingestellt und vorne konsequenter das Tor getroffen. Ich muss den jungen Mädels, die gerade in der zweiten Halbzeit viel gespielt haben, ein großes Kompliment aussprechen, dass sie in der Stresssituation weiter gut aufgespielt haben und nicht den Kopf verloren haben. Jolene Deater hat im Tor ein überragendes Spiel gemacht. Die Mannschaft ist mal wieder geschlossen stark aufgetreten und hat das intensive Spiel und den Kampf angenommen. Jeder hat sich gut eingebracht, allerdings müssen wir unsere Siebenmeterquote unbedingt verbessern, auch wenn Lea Heß den entscheidenden eiskalt reingemacht hat“, analysierte ein zufriedener Thomas Jungmeister.

Nächstes Wochenende steht für die Oberhessinnen die nächste Auswärtsaufgabe an. Sie reisen zum bislang Verlustpunktlosen Spitzenreiter aus Dreieich. Anpfiff der Partie ist am Sonntag um 16:00Uhr.

Oktoberfest in der Wilhelm-Lückert Halle

Am Samstag Abend empfangen die ersten Herren der HSG Oberhessen den TSG Offenbach/Bürgel um 18:00 Uhr in der Wilhelm-Lückert Halle. Während dem Spiel hat die HSG wieder ihren Hallensprecher Toni und Trommeln organisiert, damit wir unsere erste Herren tatkräftig von der Tribühne unterstützen und motivieren können. Seid dabei! Das Motto des Abends ist ,,Oktoberfest“. Während dem Spiel werden Weißwürstchen mit Brezeln, Weizen- und Hellesbier verkauft. Selbstverständlich haben wir auch wie gehabt Apfelwein und Pils vorhanden. Der Vorraum wurde schön oktoberfestlich geschmückt und es gibt nach dem Spiel Musik, Essen und trinken.

Gerne dürft Ihr als Unterstützer / Zuschauer gerne länger bleiben um mit unserer Damen 1, Herren 1 und Herren 2, sowie den Vorständen der Stammvereine und der HSG einen schönen Abend zu verbringen.

Wir freuen uns auf Euch!

Gekämpft und nicht belohnt...

Damen 1

Mit 33:25 (15:11) verliert die erste Damenmannschaft der HSG Oberhessen deutlich zu Gast beim TV Flieden (Bezirksoberliga Offenbach/Hanau). Der größtenteils stark angeschlagenen Truppe von Trainer Thomas Jungmeister gelang es nicht den Umständen zu trotzen und das Spiel für sich zu entscheiden. Durch die zweite Niederlage im dritten Saisonspiel fallen die Oberhesserinnen auf Platz neun in der Tabelle zurück und stehen bei 2-4 Punkten. Die Fliednerinnen hingegen feierten den zweiten Sieg im zweiten Spiel und springen mit 4-0 Punkten auf Rang drei der Tabelle. Für Trainer Thomas Jungmeister und Co-Trainer Rainer Pfaff war es angesichts der vielen angeschlagenen Spielerinnen das „leider erwartete Ergebnis“

Die ersten Minute für die Oberhesserinnen begannen denkbar schlecht. Erst wird Annika Pfaff nach 90 Sekunden mit zwei Minuten hinausgestellt und im Anschluss gehen die Fliednerinnen erst mit 2:0 und dann mit 3:1 in Führung. Dann kam die HSG allerdings richtig gut ins Spiel und erst Lilly Kling von der Siebenmeterlinie und im Anschluss Johanna Mickel mit vier Toren am Stück brachten die 6:3 Führung. Nach 15 Minuten schwang das Pendel wieder in die Richtung des TV Flieden. Mit vier Treffern am Stück gingen sie nun wieder mit 8:7 in Führung. Bis in die 24. Minute blieb das Ergebnis dann auch ausgeglichen, ehe die Fliednerinnen vor der Pause noch einen kleinen Sprint einlegten und mit einer 15:11 Führung in die Kabine gingen. „Wir haben die ersten 20 Minuten richtig gut mitgespielt und gingen ja auch etwas höher in Führung, aber verlieren leider kurz vor der Pause den Faden und kassieren noch einige Treffer, sodass wir mit -4 in die Kabine gehen“, so Jungmeister zur ersten Hälfte der Partie.

In den ersten Minuten der zweiten Hälfte machten die Fliednerinnen genau da weiter, wo sie kurz vor der Pause aufgehört hatten, und kauften den Oberhesserinnen den Schneid ab. Innerhalb weniger Minuten entschieden sie die Partie und führten in der 36. Minute mit 21:13 und zwangen Thomas Jungmeister die frühe Auszeit nach der Pause zu nehmen. In der Folge war der Rückstand für die Spielerinnen der HSG einfach zu hoch und nicht mehr aufzuholen. Lilly Kling erzielte mit dem 25:33 den letzten Treffer der Partie und besiegelte damit den Endstand. „Ich kann den Mädels keinen wirklichen Vorwurf machen. Sie haben alles probiert und reingehauen und angesichts der Situation mit vielen Leuten, die durch Krankheit einfach nicht in Form waren bzw. sehr angeschlagen nur mitgekommen sind, geht das Ergebnis unterm Strich in Ordnung und wir müssen damit leben. Die schwache Trainingswoche durch die vielen Kranken bedingt, war zudem noch erschwerend hinzugekommen. Deswegen nehmen wir die Niederlage leider hin, da einfach nicht mehr drin war heute“, bilanzierte Trainer Thomas Jungmeister, der traurigerweise noch mitteilte, dass die aus dem letzten Spiel verletzte Melanie Jakob sich das Kreuzband gerissen hat. Doppelt bitter, da Jakob nach Babypause erst wieder frisch zurückkam und laut Jungmeister „richtig heiß gelaufen“ war direkt.

Das Spiel der Damen 1 fällt am Samstag wegen Personalmangel bei Obertshausen/Heusenstamm aus.

Männer 1

Die erste Herrenmannschaft der HSG Oberhessen hat auch ihr viertes Spiel in der Bezirksoberliga Offenbach/Hanau verloren. Der Aufsteiger verlor mit 46:36 (24:19) beim TSV Klein-Auheim. Trainer Kai Vormwald bemängelte vor allem die Defensivleistung seiner Mannschaft. Durch die erneute Pleite bleiben die Oberhessen auf Rang 13 in der Tabelle mit 0-8 Punkten. Einzig die HSG Maintal ist aufgrund des schlechteren Torverhältnisses noch hinter den Oberhessen aktuell in der Tabelle. Der TSV Klein-Auheim springt durch den Sieg auf Rang sechs mit 4-0 Punkten.

Zu Beginn zeichnete sich bereits ab, dass es an diesem späten Nachmittag in Klein-Auheim torreich zu gehen wird. Die Klein-Auheimer gingen immer wieder in Führung, aber die Oberhessen konnten anfangs noch treffsicher von allen Positionen egalisieren. Erst in der achten Minute gelang es dem TSV mit zwei Toren zu rühren, allerdings erzielte Michel Wenzel im Gegenzug das 6:7. In der Folge gelang es dem TSV sich Stück für Stück etwas abzusetzen und die HSG konnte die hohe Pace nicht durchgehend mitgehen. Abschütteln ließ sich die HSG aber auch nicht und so trafen nach einem fünf Tore Rückstand Florian Pöperny und Jan-Hendrik Ulrich zum 12:15 und Klein-Auheim nahm die Auszeit. Im Anschluss konnte der TSV sich die fünf Tore Führung zur Pause wieder zurückholen und so ging es mit einem 24:19 in die Kabinen. „Offensiv haben wir es echt gut gelöst im Vergleich zu den Wochen davor, allerdings sind 24 Gegentore in einer Halbzeit viel zu viele. Wir waren nicht dran am Gegenspieler ließen ihn zu einfach ziehen und wir konnten keine einfachen Bälle abfangen“, so Kai Vormwald zur Pause.

In der zweiten Hälfte konnten sich die Klein-Auheimer zunächst auf neun Tore absetzen und führten mit 31:22. Doch dann packten die Oberhessen noch einmal ihre Chance und erzielten mit Sören Pfau, Jan Niklas Vogel und Ben Vormwald doppelt vier Tore am Stück zum 26:31 und kamen auch dank einiger Paraden von Thomas Schubert etwas näher ran. Gar zweimal konnten die Oberhessen durch Pfau und Moritz Hees auf vier Tore Rückstand verkürzen, allerdings wurde ihnen dann wieder die Defensive zum Verhängnis und Klein-Auheim traf das Tor wieder und zog entscheidend davon. Am Ende steht dann ein relativ deutliches 46:36, was in der Höhe zum einen der strauchelnden Defensive verschuldet ist zum anderen spiegelt es aber nicht die teilweise engere und hitzige Partie wider. „Wir haben uns durch die schwache Defensivleistung die beinahe das komplette Spiel lang anhielt selbst das Genick gebrochen. Mit 36 erzielten Toren auswärts können wir echt zufrieden sein und normalerweise gewinnst du mit so einer Torzahl auch Spiele, aber nicht, wenn du deinen Gegner viel zu häufig zu einfach ziehen lässt und dieser somit deine offensive Deckung ausspielt. Als Aufsteiger befinden wir uns aber weiter auf dem Weg der Entwicklung und in einem Lernprozess, den wir auch weiter gehen werden und uns bald auch dafür belohnen wollen“, bilanzierte Kai Vormwald die Partie.

Das nächste Spiel steht für die Oberhessen wieder zuhause an. Kommenden Samstag spielen sie im Anschluss an die erste Damenmannschaft um 18:00Uhr in der Büdinger Lückert Halle und empfangen anlässlich des fünften Spieltages die TSG Offenbach-Bürgel ll.

Einmal Top einmal Flop

Männer 1

Mit 29:35 (12:20) verloren die Männer der HSG Oberhessen auch das dritte Spiel in der noch jungen Saison gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden lll (Bezirksoberliga Offenbach/Hanau) Trainer Kai Vormwald sah aber eine „klare Leistungssteigerung“ im Vergleich zu den ersten beiden Saisonspielen. Durch die erneute Pleite belegen die Oberhessen weiterhin Platz 13 in der Tabelle mit 0-6 Punkten. Die Rodgauer springen durch den Sieg auf Platz drei mit 4-2 Punkten.

Das Spiel startet gut für die Oberhessen, die durch Christian Wenzel mit 1:0 in Führung gehen. Nieder- Roden setzte dem allerdings vier eigene Treffer am Stück entgegen, ehe die HSG auch drei eigene Tore hintereinander erzielte und in der neunten Minute wieder zum 4:4 durch Christian Wenzel ausglich. Im Anschluss ließen die Oberhessen aber wieder viele Federn und erzielten fast zehn Minuten keinen Treffer, während die Rodgauer die Führung auf 10:4 ausbauten und der Lauf erst durch das 5:10 durch Kreisläufer Jan Niklas Vogel unterbrochen wurde. Bis zur Pause gelang es den Oberhessen nicht mehr wirklich in die Partie zu finden. So konnte Nieder-Roden den Vorsprung komfortabel auf ein 20:12 ausbauen. „Bis zur achten Minute waren wir gut im Spiel aber haben den vollkommen den Faden im Angriff verloren. Das hat uns in der Halbzeit das Genick gebrochen“, so Vormwald zur ersten Hälfte der Partie.

Die zweite Hälfte startet auch wieder ausgeglichen, ehe die Oberhessen durch Christian Wenzel der zweimal traf und einmal auf Vogel am Kreis servierte wieder den Anschluss fanden. Vogels Treffer in der 38. Minute war der Anschluss zum 18:23. Zwei Minuten später verkürzten die Oberhessen sogar auf 20:24 verpassten dann aber weiter den Anschluss zu halten und die Rodgauer fanden wieder besser in die Partie und erhöhten auf 27:20. Nach zwei Treffern für die HSG wiederum, traf es die Oberhessen ins Mark, dass Christian Wenzel mit seiner dritten zwei Minuten Strafe des Feldes verwiesen wurde. Im Anschluss ließen die Oberhessen sich nicht weiter abschütteln, es gelang ihnen aber auch nicht mehr näher heranzukommen. Somit stand am Ende durch den letzten Treffer von Sören Pfau das Endergebnis mit 29:35. „Wir haben in der zweiten Halbzeit richtig guten Handball gespielt und haben den Rodgauern unser Spiel teilweise gut aufgedrückt. In der Phase, wo wir das Spiel hätten, richtig eng gestalten können, haben wir leider das Tor kurz nicht mehr getroffen. Die Mannschaft hat aber bis zum Ende Moral gezeigt und richtig gut mitgespielt. Unter den Umständen, dass unser Kader auch dezimiert war, kann ich der Mannschaft keinen großen Vorwurf machen, weil sie alles reingeworfenen haben und sich nicht abhängen lassen haben. Nun haben wir hoffentlich Blut geleckt und gehen gestärkt in das nächste Spiel. Wir lassen den Kopf keineswegs hängen“, bilanzierte Trainer Kai Vormwald nach dem Spiel.

Nächstes Wochenende(02.10) reisen die Oberhessen zum Auswärtsspiel zur TSV Klein-Auheim. Anpfiff der Partie ist am Sonntag um 17:00Uhr.

 

Damen 1

Die erste Damenmannschaft der HSG Oberhessen hat den ersten Saisonsieg eingefahren. Mit einem 31:24 (13:11) Sieg gegen die SG Hainburg feiern die Mädels von Trainer Thomas Jungmeister eine gelungene Heimpremiere. Durch den Sieg stehen die Oberhessinnen mit 2-2 Punkten auf Platz sieben in der Tabelle. Die Hainburgerinnen mit derselben Punktzahl einen Platz dahinter. Trainer Thomas Jungmeister sah „ein ganz anderes Spiel als letzte Woche“ und war dementsprechend zufrieden mit seiner Mannschaft.

Das Spiel begann mit dem 1:0 durch Johanna Mickel nach 30 Sekunden und gestaltete sich in der Anfangsphase noch ausgeglichen. Zur ersten zwei Tore Führung traf Linda Uebel in der 12. Minute. In der Phase fanden die Oberhessinnen viele Lösungen gegen die Hainburger Deckung und konnte sich mit vier Treffern am Stück, drei durch Lea Heß und eines durch Melanie Jakob, gut absetzen und führten mit 11:6 nach 18 Minuten. In der Folge verlor die HSG allerdings wieder ein wenig die Kontrolle und so stand es zur Pause nur noch 13:11. „Wir haben uns nach der Anfangsphase gut auf die offensive Deckung der SG eingestellt und haben Lösungen gefunden und uns ein wenig absetzen können. Kurz vor der Pause kam es allerdings noch zu einem kleinen Einbruch unsererseits weswegen es mit 13:11 in die Kabine ging, man merkte aber, dass wir eigentlich überlegen, waren“, so Thomas Jungmeister zur ersten Hälfte.

In die zweite Hälfte starten die Oberhessinnen bemerkenswert gut rein und entschieden binnen zehn Minuten das Spiel. Durch einen Sieben Tore Lauf bis in die 41. Minute setzte sich die HSG auf ein deutliches 20:12 ab. Lilly Kling erzielte drei der sieben Treffer. In der Folge ließen die Oberhessinnen nichts mehr anbrennen und die SG konnte sich auch nicht mehr von dem Start in die zweite Hälfte erholen. Am Ende gewinnt die HSG mit 31:24. Den letzten Treffer für die HSG Oberhessen erzielte Annika Pfaff. „Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute an Engagement und Einsatz nichts missen lassen und verdienen uns diesen Sieg ganz klar. Die ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte waren spielentscheidend. Damit haben wir astrein auf die Schwächephase Ende der ersten Hälfte reagiert und nach dem Seitenwechsel die richtige Antwort gezeigt. In den zehn Minuten haben wir hinten richtig gut gestanden und vorne all unsere Chancen veredelt und somit den Grundstein für den Sieg gelegt. Die hohe Vielzahl an technischen Fehlern aus dem Spiel gegen Preagberg haben wir um etwa zwei Drittel reduziert, was man dann an unserer guten Offensivleistung sieht“, bilanzierte ein zufriedener Thomas Jungmeister, der allerdings auch noch auf ein Problem seiner Mannschaft aufmerksam macht: „Was heute wieder aufgefallen ist, wir haben starke zehn Minuten, knicken dann aber kurz ein um im Anschluss wieder besser zu spielen. In engen Spielen könnte uns das ggf. den Zahn ziehen, deswegen müssen wir noch ein bisschen mehr Konstanz in unser Spiel bekommen“. Klar ist und das macht Jungmeister deutlich, es ist erst der zweite Spieltag und mit der Leistung am Sonntag war er hochzufrieden.

Kommendes Wochenende geht es für die Jungmeister Mannschaft nach Flieden zum nächsten Auswärtsspiel. Anpfiff der Partie ist am Samstag (1.10) um 17:45Uhr.

Spieltag in Büdingen und Oberau

Am Samstag empfängt die erste Männermannschaft der HSG Oberhessen die HSG Rodgau Nieder-Roden lll (Bezirksoberliga Offenbach/Hanau). Anpfiff der Paarung anlässlich des dritten Spieltages ist um 19:30Uhr in der Büdinger Lückert Halle. Mit zwei Niederlagen aus den ersten beiden Spielen sind die Oberhessen nicht ideal in die Saison gestartet. Sie stehen mit 0-4 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Rodgau Nieder-Roden lll hingegen ist mit einem Sieg gegen den TV Gelnhausen lll und einer Pleite gegen den Landesliga Absteiger die OFC Kickers in die Runde gestartet und damit stehen die Rodgauer auf Platz sechs mit 2-2 Punkten.

„Wir stecken den Kopf nach dem durchwachsenen Start nicht in den Sand und werden gegen Nieder-Roden versuchen umzusetzen, was wir uns im Training erarbeitet haben. Wir müssen lernen mehr an das zu Glauben was wir können uns aber auf der anderen Seite aber auch Zeit geben für unseren Weg der Entwicklung, von dem wir uns keineswegs abbringen lassen“, so der Trainer der Oberhessen Kai Vormwald.

Auf personeller Ebene ist bei den Oberhessen nur Jakob Hees fraglich, der im Training angeschlagen war. Sebastian Schember verpasst auch noch das dritte Saisonspiel, ist aber nächste Woche wieder startklar.

„Wir gehen frohen Mutes der nächsten Aufgabe entgegen“, sagt Kai Vormwald und diese nächste Aufgabe wird am Samstag um 19:30Uhr in Büdingen angepfiffen.

 

 

 Am kommenden Sonntag steigt das erste Heimspiel der ersten Damenmannschaft der HSG Oberhessen. Anpfiff ist um 17:00Uhr gegen die Mädels von der SG Hainburg in der Oberauer Waldsporthalle (Bezirksoberliga Offenbach/Hanau). Nach der 20:27 Pleite vergangenes Wochenende wollen die Oberhessinnen es zuhause besser machen um den ersten Saisonsieg einzufahren. Die SG Hainburg hingegen hat vergangene Woche mit 23:18 gegen Bürgel ll gewonnen und somit bereits den ersten Saisonsieg eingefahren.„Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen und aus unseren Fehlern im ersten Spiel lernen“, sagt Thomas Jungmeister deutlich. Im ersten Spiel der Oberhessinnen stimmte zwar die Einstellung und der Kampfgeist, aber durch viel zu viele technische Fehler haben sie sich das Leben zu schwer gemacht. „Wir haben die Woche gut trainiert und werden am Sonntag voll angreifen um unser erstes Heimspiel positiv zu gestalten“, so Thomas Jungmeister abschließend, der nahezu fast auf seine komplette Mannschaft zurückgreifen kann. Lea Heß, die angeschlagen aus dem Spiel gegen Preagberg ging, ist noch etwas fraglich und Laura Haunstein fällt weiter verletzt aus, sonst sind alle Frauen mit an Board, wenn das Spiel gegen die SG Hainburg am Sonntag um 17:00Uhr angepfiffen wird.

Neuer Trainer zum Saisonauftakt

Seit dem 26.7.  läuft der Trainingsbetrieb bei unserer 1. Herren Mannschaft wieder und dazu lüfteten wir auch nun das Geheimnis, um den Trainer für die kommende Runde.
Kai Vormwald steht ab der  Saison 2022/2023 an der Seitenlinie. Männerwart Steffen Tomann zur Trainerverpflichtung: ,,Kai hat im Gießener Bezirk verschiedenste Jugend -und Seniorenmannschaften trainiert und bringt damit die nötige Erfahrung mit, was für unsere junge Mannschaft ein wichtiger Bestandteil ist.“ Der 53 jährige Friedberger ruft für die erste Bezirksoberligasaison das klare Ziel ,,Klassenerhalt“ aus.

BubbleBall in der Halle

Wie in jedem Jahr bekommen unsere Jugendtrainer ein zusätzliches Dankeschön für ihr Engagement in der vergangen Saison. Dieses Jahr spielten sie in Büdingen für zwei Stunden BubbleBall. Im Vordergrund stand klar der Spaß. Wir möchten uns zusätzlich noch bei allen Trainern über diese Plattform bedanken, die nicht am Event teilnehmen konnten und freuen uns auf die nächste gemeinsame Saison.

Aufstiegsfeier bei den Herren 2021/22

 

Die erste Männermannschaft der HSG Oberhessen ist in die Bezirksoberliga aufgestiegen! Trotz Platz drei (12-8 Punkte) und der Niederlage in Preagberg am Samstag reichte es aufgrund dessen, dass die HSG Preagberg ll nicht aufsteigen kann. Damit gelingt den Oberhessen nach dem Aufstieg von der Bezirksliga B in die Bezirksliga A direkt der nächste Coup mit dem Durchmarsch in die Bezirksoberliga, was gleichbedeutend mit dem ersten Aufstieg in die BOL der ersten Männer der HSG Oberhessen ist.

Das Spiel am Samstag in Preagberg ging knapp mit 30:32 (18:14) verloren aus. „Es war von uns eine gute kämpferische Leistung, mit der wir zwei hohe Rückstände aufgeholt haben, letztendlich haben wir aber verdient verloren, da wir in der Abwehr die Anfangsphase verschlafen hatten außerdem über das Spiel zu viele Chancen vergeben haben und sich ab und zu viele technische Fehler eingeschlichen haben,“ so Kapitän Christian Wenzel. Der Sieg reicht der HSG Preagberg ll zwar für den zweiten Platz, allerdings spielt die erste Mannschaft der Preagberger bereits in der BOL und somit können sie schlichtweg nicht aufsteigen. Den Erfolg wollen sich die Oberhessen trotzdem nicht kleinreden lassen: „Wir sind mit dem Ziel die Klasse zu halten in die Saison gegangen, dass wir jetzt direkt wieder aufsteigen, ist überragend“, so Linksaußen Sebastian Schember der zur Saison bilanziert: Wir sind gut in die Saison reingekommen und haben früh den Klassenerhalt gesichert. Als Team sind wir immer weiter zusammengewachsen, was auch ein großer Verdienst von Peter Peristeris als Trainer war. Die Aufstiegsrunde war der verdiente Lohn für die bis dato gute Saison, dass aber der Aufstieg als Krönung herausspringt hat keiner zu träumen gewagt,“ bilanziert Sebastian Schember.

Die Oberhessen kamen in der Saison vor allem über einen stets breiten und vollen Kader zu dem Erfolg. Die Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern passt zudem gab es auch klare Leistungsträger, die die Mannschaft mitgezogen haben, wenn es mal nicht so lief.

Die lange Saison endet und während der Saison war bereits klar, dass Peter Peristeris die kommende Saison nicht mehr auf der Bank sitzen wird. „Peter hat uns mitgeteilt, dass er es aus beruflichen Gründen nicht mehr schafft. Wir danken ihm für die zwei Jahre und er hat natürlich maßgeblichen Anteil an dem Aufstieg der Mannschaft,“ so Männerwart Steffen Tomann, der als Trainerersatz in Preagberg auf der Bank saß und seit Wochen bereits mit neuen möglichen Kandidaten im Kontakt ist.

Nun aber haben die Oberhessen erstmal vier Wochen Pause, bis sie in das Abenteuer Bezirksoberliga starten mit dem Trainingsauftakt Mitte Juli.

Zufriedene Leistungen bei der Damen 1

Mit zwei Siegen aus den letzten beiden Partien verabschiedet sich die erste Damenmannschaft der HSG Oberhessen in die Sommerpause. Am Donnerstag schlugen die Damen die SG Hainburg in Büdingen mit 29:21 (14:9), ehe sie dann beim bereits feststehenden Meister und Aufsteiger aus Bruchköbel noch ein letztes Ausrufezeichen setzten und in der Dreispitzhalle mit 27:22 (12:13) gewannen (Bezirksoberliga Offenbach/Hanau Aufstieg). Durch die zwei Siege beendet das Ensemble von Thomas Jungmeister die Saison auf dem zweiten Tabellenplatz mit 13-7 Punkten. Dieser zweite Platz reicht allerdings nicht zum Aufstieg und somit werden die Oberhessinnen „Best of the rest“. Trainer Thomas Jungmeister spricht anschließend von einem „schönen Rundenabschluss und einer erfolgreichen Saison“.

Das Spiel am Donnerstag in der Büdinger Wilhelm-Lückert Halle gegen die SG Hainburg verlief relativ glatt. Nach ausgeglichenen Anfangsminuten gelang es sich den Spielerinnen der HSG Oberhessen nach und nach leicht abzusetzen. Sadia Biladama erzielte mit dem 14:9 den letzten Treffer in der ersten Hälfte und sorgte somit für die komfortable Pausenführung. In der zweiten Hälfte ließen die Spielerinnen der HSG nicht mehr viel anbrennen, bauten die Führung noch ein wenig aus und gewannen die Partie mit 29:21. Dabei kam es im Spiel noch zum Comeback von Annika Pfaff. Pfaff, die schwangerschaftsbedingt ausgefallen war feierte ihren Wiedereinstand direkt mit zwei Treffern. „Das Spiel gegen Hainburg konnten wir relativ souverän gestalten und die Hainburgerinnen mit einer stabilen Abwehr knacken. Für Annika freut es mich, dass sie die ersten Gehversuche auf dem Feld nach der langen Ausfallzeit direkt mit zwei Toren veredeln konnte“, so Jungmeister.

Am Samstag reisten die Oberhessinnen zum bereits feststehenden Meister und Aufsteiger aus Bruchköbel. Nach dem 1:0 durch Linda Uebel kamen die Oberhessinnen erstmal nicht so gut ins Spiel und lagen in der 14. Minute mit 4:8 hinten, weswegen Jungmeister die erste Auszeit in der Partie nahm. Diese zeigt Wirkung und die HSG minimiert den Rückstand wenig später auf zwei Tore, ehe Johanna Mickel in der 29. Minute den 12:12 Ausgleich erzielte. Mit 13:12 ging es in die Pause. Nach der Halbzeit traf Linda Uebel direkt zum 13:13 und Hannah Ditzel sorgte im nächsten Angriff für die 14:13 Führung. Das Spiel blieb aber eng ehe die Oberhessinnen in der 40. Minute einen vier Tore Lauf hatten und von 16:17 auf 20:17 stellen konnten. Diese Führung gaben sie auch nicht mehr ab und sorgten 15 Minuten vor Ende mit einem weiteren fünf Tore lauf für klare Verhältnisse in der Dreispitzhalle, Lea Heß traf zum 25:19 in der 52. Minute, ehe die Bruchköblerinnen den Lauf dann unterbrechen konnten. Die Partie endete mit 27:22 für die HSG. „Wir waren nach der Auszeit in der ersten Hälfte besser im Spiel und haben uns wieder ran gekämpft. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann mehr Körner und waren auch spielerisch besser, sodass wir uns den Sieg auch in der Höhe verdient haben“, so ein zufriedener Thomas Jungmeister.

Nun geht es für die Spielerinnen und das Trainergespann in die wohlverdiente Pause. In etwa vier Wochen, am 12.07 soll es wieder weitergehen: „Wir haben uns die Pause alle verdient, nach der gefühlt endlosen Saison,“ so Jungmeister. Weitergehen wird es nach der erfolgreichen Saison auch mit Thomas Jungmeister als Trainer und Rainer Pfaff als Co: „Rainer und ich sind sehr zufrieden, haben Spaß daran mit der Mannschaft zu arbeiten und wollen die Mannschaft nächste Saison weiterentwickeln“.

Das Saisonfazit von Thomas Jungmeister fällt durchweg positiv aus: Wir haben lang um den Aufstieg mitgespielt und das trotz vieler Widrigkeiten mit u.a. vier Schwangerschaften innerhalb von einer Saison. Annika Pfaff hat jetzt wieder die ersten Gehversuche am Wochenende auf der Platte gemacht, Melanie Jakob wird in der Vorbereitung wieder voll dabei sein und Ulrike Maschke wird auch wenn nur als „Stand-by“ den Kasten wieder sauber halten können. Rebecca Pfaff ist noch etwas länger raus, da es bei ihr noch nicht so lange her ist. Ich kann die Mannschaft nur loben, egal wer auf dem Platz gestanden hat, hat durchweg alles gegeben und die Einstellung an den Tag gelegt die man sich wünscht. Die jungen Spielerinnen, die am Ende auch beflügelt durch ihre eigene Meisterschaft in der A-Jugend zu uns gestoßen sind haben sich klasse in die Mannschaft eingefügt und sind schon voller Bestandteil des Teams. Wir sind mit dem zweiten Platz, der am Ende herausgesprungen ist vollends zufrieden“, bilanziert Thomas Jungmeister abschließend, der Gesamt auf einen Kader mit etwa 16 Spielerinnen zurückgreifen kann nächste Saison.

HSG Oberhessen gg. Hainburg: Deater, Scheidt; Mickel (9/2), Heß (6), Uebel (4/1), Kling (3/1), Pfaff (2), Ditzel (2), Haustein (2), Biladama (1), Schwarz, Neuhäusel

HSG Obergesseen gg. Bruchköbel: Scheidt; Heß (6), Mickel (5/2), Uebel (4), Haller (3) Ditzel (3), Biladama (3), Haustein (2), Schwarz (1), Pfaff, Kling, Neuhäusel

Immer noch offene Stelle !

Auch für dieses Jahr suchen wir wieder einen FSJler, der unseren Verein tatkräftigt unterstützt. Die Aufgaben unseres FSJlers sind vielseitig mit flexiblen Arbeitszeiten. Zum einen leitet er selbstständig Jugendmannschaften und bietet AG´s in Schulen und Kitas an. Bei Interesse gern eine E-Mail an info@hsg-oberhessen.de senden.

Wir freuen uns auf jeden der sich meldet!

HSG feiert einen weiteren Meister in der Jugend 2021/22

Nach einer sehr erfolgreichen Saison ist unsere C-Jugend mit 11:1 Punkten auf dem ersten Platz zu dem Final Four Turnier gefahren. Im Final Four ging es dann gegen Nidderau, Dietzenbach und Rodgau/Nieder Roden rann. Durch eine hervorragende Teamleistung haben sich die Jungs den Meistertitel gegen die Konkurrenten hart erkämpfen können.

Bezirksmeister weibliche A-Jugend 2021/22

Die Saison der weiblichen A Jugend ist nun zu Ende. Nach einem harten letzten Spiel gegen die TSG 1847 Bürgel – Handball – konnten unsere Mädels den Sieg (29:27) und somit auch die Meisterschaft nach Hause tragen. Dadurch das die HSG Isenburg/Zeppelinheim das Spiel abgesagt hat, konnten die Mädels bereits gestern ihren Titel feiern.

Ein großer Dank geht an unsere Fans die in der Halle waren und Stimmung reingebracht haben.