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Herren I / Bezirksliga

Bericht 28.02.2026❗NEU❗

Die erste Herrenmannschaft der HSG Oberhessen hat sich und die Saison gekrönt. Die Mannschaft um Kapitän Moritz Hees und Trainer Jan Wacker gewinnt, vor beachtlichen 300 Zuschauern in der Büdinger Wilhelm-Lückert-Halle, auch ihr 16. Saisonspiel und feiert damit frühzeitig die Meisterschaft inklusive des Aufstieges in die Bezirksoberliga Offenbach/Hanau. HSG Oberhessen 39:30 (22:11) HSG Preagberg II. „Chapeau an das gesamte Team. Den Tag mit dieser Feier haben wir uns hart in den letzten Monaten erarbeitet und verdient“, sagte ein glücklicher Wacker, der vor einer obligatorischen Sektdusche nicht verschont blieb. Der HSG Oberhessen gelingt mit dem Aufstieg die Rückkehr in die Liga, aus der sie vor zwei Jahren abgestiegen sind. „Die Meisterschaft, der Aufstieg und die volle Halle sind der Lohn für die Mannschaft, die seit unglaublichen 372 Tagen unbesiegt ist“, sagte Sportdirektor Steffen Tomann.

Till Uth avancierte mit sieben Treffern zum besten Schützen des Tages.

Die beachtliche Kulisse in der Büdinger Wilhelm-Lückert-Halle sah zu Beginn ein rasantes Spiel. Der Zweitplatzierte Gast aus Preagberg legte ähnlich wie die HSG Oberhessen ein hohes Tempo zu Beginn an den Tag. Moritz Hees eröffnete im ersten Angriff der Partie mit dem ersten Tor zur 1:0 Führung für die HSG. „Ich habe mich bei der Seitenwahl bewusst für die ungewöhnliche Variante entschieden, dass wir zu Beginn den Ball haben. Ich wollte das wir direkt in Führung gehen und nie im Spiel in Rückstand geraten“, erklärte der Kapitän des Meisters. Der Plan ging auf: Zwar konnten die Gäste zunächst zweimal ausgleichen, gingen aber nie in Front. Hees und der doppelte Cedric Neuser sorgten für den ersten Tore-Lauf der Gastgeber zur 5:2 Führung in der 6. Minute. Preagberg kommt in der 12. Minute aber wieder zurück und gleicht zum 7:7 aus. Nun starteten die Oberhessen den wohl spielentscheidenden Lauf zur Meisterschaft: Ein 8:0-Lauf bringt die HSG früh in die Pole Position. Dreimal Jakob Hees, Zweimal Jan Niklas Vogel und je einmal Stefan Spenkoch, Christoph Schildger und Cedric Neuser besorgen das 15:7 in der 22. Minute. Zur Pause führen die Gastgeber bereits deutlich mit 22:11. „Die Jungs haben sich nach verständlicher kurzer Anfangsnervosität nicht aus dem Konzept bringen lassen und eine tolle erste Halbzeit gespielt. Die Abwehr in Kombination mit Max Klier im Tor funktionierte und vorne haben wir viele Lösungen gegen die offensiv variable Abwehr der Gäste gefunden“, so Wacker zur Pause.

Zum Auftakt in den zweiten Durchgang gerät etwas Sand in das Getriebe der HSGO. Nach knappen zehn Minuten verkürzten die Gäste auf 20:26 und sorgten für einen minimalen Partybremser.  Vogel und Bastian Walterhöfer erhöhten im Anschluss wieder auf 28:20. Die Party wankte im Anschluss dann aus, da die Oberhessen wieder besser ins Spiel gefunden haben und die Gäste den Abstand nicht mehr verkürzen konnten. Am Ende feiern die Oberhessen einen souveränen 39:30 Heimsieg und somit die Meisterschaft der Bezirksliga Offenbach/Hanau. „Das war keine Glanzleistung in der zweiten Halbzeit, ist aber heute völlig egal. Die Jungs haben das Ding trotzdem ungefährdet und verdient gezogen. Den frenetischen Jubel, die Standing Ovations in der letzten Minute und die große Party im Anschluss haben sie sich redlich verdient. Heute sind wir alle einfach nur glücklich und ich als Trainer vorallem Stolz“, bilanzierte Jan Wacker im Anschluss an die Partie und bedankte sich abschließend bei allen Teilen des Teams, des Vereins und der Supporter für die Unterstützung und das Vertrauen in die Mannschaft.

Nun wollen die Oberhessen nach den Feierlichkeiten die Serie fortsetzen und die Runde mit Null Verlustpunkten veredeln. Weiter geht es für die Bezirksligameister am kommenden Samstag um 18:00Uhr in der Rudi-Lechleidner-Halle Gelnhausen gegen den TVG III.

Bericht 21.02.2026

Am vergangenen Samstagabend hat die erste Herrenmannschaft der HSG Oberhessen, was gemacht was sie bereits die gesamte Spielzeit machen: Gewinnen. Die Mannschaft von Trainer Jan Wacker erreicht dabei gar das zweite Mal bereits die Saison die Marke von 50 Toren. HSG Oberhessen 50:26 (28:15) HSG Dietzenbach II. „Das war eine tadellose Vorstellung heute von uns. Wir haben von Beginn bis zum Ende durchgezogen“, freut sich Jan Wacker. Mit 30:0 Punkten und Platz eins winkt der HSGO bald das goldene

Spielbericht 07.02.2026

Am vergangenen Samstagabend hat die erste Herrenmannschaft der HSG Oberhessen, was gemacht was sie bereits die gesamte Spielzeit machen: Gewinnen. Die Mannschaft von Trainer Jan Wacker erreicht dabei gar das zweite Mal bereits die Saison die Marke von 50 Toren. HSG Oberhessen 50:26 (28:15) HSG Dietzenbach II. „Das war eine tadellose Vorstellung heute von uns. Wir haben von Beginn bis zum Ende durchgezogen“, freut sich Jan Wacker. Mit 30:0 Punkten und Platz eins winkt der HSGO bald das goldene Meisterstück. Bereits in drei Wochen beim Heimspiel gegen die HSG Preagberg II könnte es so weit sein. Für die HSG Dietzenbach II war am Samstag nichts zu holen, die Gäste bleiben daher auf dem letzten Tabellenplatz mit 4:26 Zählern. Christoph Schildger avancierte mit zehn Treffern zum besten Schützen für die Oberhessen.

Direkt von Beginn an machen die Gastgeber Alarm: Jan Niklas Vogel eröffnet nach 25 Sekunden mit der 1:0 Führung. Bereits in der sechsten Minute schraubt Schildger auf 8:2 Führung und vollendet dabei den 6:0-Lauf seiner Farben, in dem Cedric Neuser gar viermal trifft. Ein weiterer 3:0-Lauf zwingt die Gäste beim Stand von 11:4 in der elften Minute zu ihrer ersten Auszeit. Im Anschluss daran gelingt es den Dietzenbachern etwas mehr dagegen zu halten, gegen den Offensiv-Express der HSGO fehlen ihnen aber weiter die Mittel – und das bis zur Pause. 28 (!) Tore erzielen die Gastgeber alleine in Hälfte eins. Beim Stand von 28:15 geht es in die Kabinen. „Die Jungs haben genau das gemacht, was wir uns vorgenommen haben. In jedem Spiel brauchst du 100% Einstellung und Fokus, gerade aber gegen Gegner die absolut nichts zu verlieren haben. Und wir hatten von beidem die verlangten 100%, was sich im Ergebnis widerspiegelt“, so Wacker zur Pause.

Der zweite Durchgang startete zunächst mit einem Treffer der Gäste, ehe die Oberhessen mit dem nächsten Torelauf auf 33:16 erhöhten und zeigten, dass sie nicht nachlassen wollen. Je Zweimal Florian Baatz und Moritz Hees sowie Sören Pfau einfach erzielen die fünf Treffer am Stück. Aufgrund von einigen Krankheitsfällen unter der Wochen bekommt die Mannschaft der HSG Unterstützung aus der zweiten, die bereits um 15:30Uhr schon gespielt hatten. Sören Pfau, Florian Schneider und Jonas Teubner helfen aus. Zweiterer ist auch derjenige, der in der 58. Minute die magische Marke von 50 Toren für die Gastgeber knackt. Für die Oberhessen ist es nach dem 50:26 (22:16) gegen die SG Hainhausen vom 19. Oktober, bereits das zweite Mal die Saison. „Das war durchweg top von uns heute. Wir haben durch die Bank weg durchgezogen, sodass auch jeder aus dem Kader genügend Spielanteile sammeln konnte“, erklärte Wacker abschließend.

Nach der Faschingspause geht es für die Herren I der HSG in Hainhausen weiter am 21.02. (Anpfiff der Partie um 19:00Uhr). Ehe dann am 28.02 womöglich der entscheidende goldene Schritt beim Heimspiel gegen Preagberg II (Anpfiff 19:30Uhr) in Büdingen getan werden könnte. Dafür muss die Mannschaft aber erstmal die Aufgabe in Hainhausen lösen.

Damen I / Bezirksoberliga

Spielbericht 28.02.2026❗NEU❗

Am vergangenen Samstagnachmittag mussten die Handballdamen der HSG Oberhessen trotz Leistungssteigerung die nächste Niederlage hinnehmen. Gegen einen gut aufgelegten Gast aus Preagberg verlieren die HSG-Blitze am Ende knapp. HSG Oberhessen 29:31 (16:17). „Wir ziehen die positiven Schlüsse aus dem Spiel und greifen nächste Woche wieder an“, gibt sich Trainer Daniel Porebska kämpferisch. Die in 2026 weiter sieglosen HSG-Blitze rutschen in der Tabelle auf den letzten Platz des rettenden Ufers. Mit 12:22 Punkten sind die HSG-Handballdamen zehnter. Preagberg zieht durch den Sieg vorbei an den Oberhesserinnen und steht mit selber Punktzahl auf Rang neun. Johanna Mickel erzielte acht Tore am Samstagnachmittag und avancierte zur besten Schützin des Spiels.

Zu Beginn legten die Gäste los wie die Feuerwehr und sprintete zum einer 3:0 Führung nach 120 Sekunden. Alina Belendir feierte nach kurzer Verletzungspause ihr Comeback in der Startsieben und erzielte den 1:3 Anschlusstreffer. In der Anfangsphase laufen die HSG-Blitze permanent einem Rückstand hinterher und liegen trotz einiger starker Paraden von Jolene Deater 7:14 hinten. Die Oberhesserinnen kämpften sich aber beeindrucken zurück – Mit der Pausensirene erzielte Mickel den 16:17 Anschlusstreffer und die HSGO war wieder voll im Geschehen. „Preagberg hat direkt von Beginn an gezeigt, dass sie dort, wo sie in der Tabelle stehen, nicht zurecht rangieren. Wir haben gegen einen starken Gegner etwas gebraucht, um ins Spiel zu finden, waren dann aber voll da“, so Porebska zur Pause.

Die zweite Halbzeit war etwa wie ein Abziehbild des ersten Durchgangs. Erneut erwischten die Gäste den besseren Start und führen in der 45. Minute mit sieben Toren. Hinzu kommt ein Platzverweis von Linda Uebel und der nächste Treffer der Preagbergerinnen zum 28:20. In der Schlussphase stehen die Oberhesserinnen also nun mit dem Rücken zur Wand. Cynthia Scheidt begann aber nun das Tor zuzunageln und im Angriff läuft es auch wieder besser für die Gastgeberinnen. Ein 4:0-Lauf mit zwei Toren durch Nina Neuhäusel und je eines von Lara Haustein und Gloria Haller bringt die HSG-Blitze auf 25:29 heran. Am Ende ist die Utopie aber zu hoch und die Oberhesserinnen verlieren knapp mit 29:31. „Natürlich hätten wir die Punkte heute dringend gebraucht. Wir nehmen aber viel positives mit. Mehrmals haben wir heute eine tolle Moral gezeigt und allen gezeigt, dass die Mädels auf jedenfall dran glauben. Das ist manchmal wichtiger als ein gewonnener Punkt, auch wenn wir uns zunächst davon nichts kaufen können“, sagte Trainer Daniel Porebska.

Kommendes Wochenende wird die Aufgabe aber nicht einfacher. Am späten Samstagnachmittag sind die Oberhesserinnen zu Gast beim Tabellendritten aus Hainburg. Anpfiff ist um 17:00Uhr.

Spielbericht 21.02.2026

Am vergangenen Samstagabend mussten die Handball-Damen der HSG Oberhessen die sechste Niederlage in Serie hinnehmen (Bezirksoberliga Offenbach/Hanau).Auswärts in Hainhausen war für die ersatzgeschwächte Mannschaft aus Oberhessen aufgrund einer schwachen Anfangsphase nichts zu holen. SG Hainhausen 29:21 (17:8) HSG Oberhessen. „Wir laufen von Beginn an einem hohen Rückstand hinterher, der uns am Ende zum Verhängnis wird“, sagte Daniel Porebska im Anschluss an die Partie. Die HSG-Blitze warte weiterhin auf den ersten Sieg im Jahr 2026 und stehen im Klassement weiter auf Rang neun mit 12:20 Zählern. Hainhausen hingegen, die im Vorfeld der Partie einer Anfrage zur Verlegung eher negativ gegenüberstanden, springen durch den Sieg auf Tabellenplatz vier mit 18:14 Punkten. Mit jeweils fünf Treffern avancieren Johanna Mickel und Linda Uebel zu den besten Schützinnen ihrer Farben.

Der Start in die Partie für die Gäste verlief denkbar ungünstig: Knapp zehn Minute bleiben die HSG-Blitze ohne eigenen Treffer und mussten hingegen vier Gegentreffer hinnehmen, ehe Johanna Mickel den Bann durchbrach und zum 1:4 in der zehnten Minute trifft. Im Anschluss daran wird die Situation aber nur bedingt besser: Hainhausen baut die Führung in der 13. Minute auf 7:1 aus und Lisa Schwarz verkürzte dann in der 14. Minute auf 2:7. Nach der Anfangsviertelstunde steht das ernüchternde Resultat von 2:10 auf der Anzeigetafel aus Sicht der Oberhesserinnen. Aufgeben tun sich die HSG-Blitze aber nicht. Mit einem 3:0-Lauf verkürzen Rebecca Rothärmel, Linda Uebel und Gloria Haller auf 6:12. Ein selbiger Lauf für die Gastgeberinnen vor der Pause schraubt die Führung der SG allerdings wieder nach oben, sodass es mit 8:17 aus Sicht der HSG in die Kabine geht.

Uebel, die etatmäßig am Kreis zuhause ist, aber heute beinahe durchgehend auf der Rückraummitte Position aushelfen musste, eröffnete den zweiten Abschnitt mit dem Tor zum 9:17. Der frühe Rückstand aus der Anfangsviertelstunde zieht sich wie ein roter Faden durch die Partie, sodass die HSG-Blitze es zwar von nun an ordentlich machen, immer mal wieder auf 6-7 Tore verkürzen, aber kein weiterer hoher Lauf mehr gelingt. Am Ende gewinnen die Gastgeber ungefährdet mit 29:21. „Wir laufen von Beginn an der Hypothek aus den ersten Minuten hinterher. Wir brauchen einfach zu lange um in die Partie zu kommen und da haben wir sie auch schon fast verloren. Sonst kann ich den Mädels keinen Vorwurf machen. Sie haben hier auswärts eine gute Partie gezeigt. Grade für unsere dezimierte Truppe heute, wo jede Mal auch auf Positionen spielen musste, die sie sehr selten bekleidet“, analysierte Porebska und fügte an: „Unsere Punkte müssen und werden wir in anderen Spielen holen. Nächste Woche haben wir zuhause gegen Preagberg die nächste Chance“, so der HSG-Coach.

Die angesprochene Partie nächste Woche gegen die HSG Preagberg findet am Samstag um 15:30Uhr in der Wilhelm-Lückert-Halle in Büdingen statt. Im Anschluss spielen die anderen beiden aktiven Teams der HSGO ebenfalls gegen Preagberg, wo die Herren 1 vor ihrem Meisterstück stehen (19:30Uhr).

Spielbericht 07.02.2026

Die Handball-Damen der HSG Oberhessen finden im Jahr 2026 weiter nicht in die Spur. Auch im vierten Spiel der Rückrunde gegen die HSG-Blitze mit leeren Händen und ratlosen Gesichtern von der Platte (Bezirksoberliga Offenbach/Hanau). HSG Oberhessen 22:23 (11:10) TV Altenhaßlau. „Das haben wir uns heute anders vorgestellt“, sagte HSG-Coach Daniel Porebska. Für den Tabellenletzten aus Altenhaßlau, war der Auswärtssieg gegen die HSG-Blitze ein kleiner Befreiungsschlag. Zwar immer noch Tabellenletzter haben die Sandhasen aber den Anschluss an die Konkurrenz wieder gefunden mit 8:12 Zählern. Die HSG-Blitze stehen mit 12:18 Punkten weiter auf Rang neun, die Luft nach unten wird aber dünner. Zur besten Schützin des Spiels avancierte Johanna Mickel die mit ihren 13 Treffern die große Mehrheit aller Tore für ihre Farben erzielte.
In einer durchgehend umkämpften und engen Partie zeigte sich von Beginn an, dass das Spiel nicht auf die beste Handballerische Art ausgetragen werden wird „Es war klar, dass wir mit dezimierter Truppe keinen Schönheitspreis gewinnen werden“, analysierte Porebska. Zudem kam, dass zum angesetzten Anpfiff um 17:30Uhr kein Unparteiischer in der Halle war und so erst mit einer halben Runde Verspätung angepfiffen wurde. Sebastian Rein, der für das Männerspiel im Anschluss angesetzt war, sprang ein.
In der fünften Minute gehen die HSG-Blitze erstmals in Führung. Nachdem die Gäste zum 0:1 eröffneten, konterte Annika Stark und Lara Haustein den frühen Rückstand zur 2:1 Führung. Im ersten Durchgang blieb die Partie stets ausgeglichen oder mit einer knappen Führung für eine der beiden Teams. Die HSG-Blitze konnten sich nur zweimal in der Frühphase mit zwei Toren absetzen (4:2; 5:3). Drei Sekunden vor dem Seitenwechsel erzielte Lisa Schwarz die 11:10 Halbzeitführung. „Wir haben uns vorne leider wieder schwergetan und vieles vermissen lassen. Technische Fehler und schwache Chancenausbeutung, es war wieder alles dabei“, bilanzierte Porebska zur Pause“.
Aus der Kabine kommt vorallem Johanna Mickel, die sich in überragender Form am Samstagnachmittag präsentierte, mit ordentlich Schaum vor dem Mund. Drei Mickel-Tore in der Anfangsphase von Hälfte zwei bringen die Oberhesserinnen mit 14:11 in Führung und der richtige Weg scheint eingeleitet. Auch in der 50. Minute gelingt es Mickel wieder auf 19:16 zu erhöhen. Zum Beginn der Crunch-Time zünden die Gäste allerdings ihren ersten 3:0-Lauf. Die perfekt getimte Leistungssteigerung besorgt den Sandhasen den 19:19 Ausgleich in der 53. Minute. Nun folgten nervöse Schlussminuten, die in einem Fehlwurf auf HSG-Seite enden und es den kurz zuvor in Führung gegangenen Gästen gelingt die zwei Punkte knapp mit 23:22 aus der Büdinger Wilhelm-Lückert-Halle zu entführen. Der Treffer zum Sieg war die erste Führung der Gäste seit der 20. Minute. „Am Ende fehlt uns womöglich auch das Glück, aber das ist keine Ausrede. Altenhaßlau gewinnt mit gutem Timing und solche Nuancen entscheiden ein Spiel dann in einer umkämpften Schlussphase. Nach gutem Start in die zweite Halbzeit dürfen wir es nicht so weit kommen lassen, dass es hinten raus so eng wird. Viele Spiele haben wir die Saison schon mit einem Tor gewonnen, heute ziehen wir den Kürzeren“, analysierte Porebska im Anschluss an die Partie.
Auch wenn vielen HSG-Blitzen aktuell eher nicht zu Feiern zumute ist, geht es jetzt in die Faschingspause neue Energie tanken. Danach geht es für die Oberhesserinnen auswärts in Hainhausen weiter. Anpfiff am Samstag, den 21. Februar ist um 17:00Uhr.

Herren II / Bezirksklasse

Spielbericht 14.12.2025 ❗NEU❗

Im letzten Spiel der Hinrunde konnten unsere Herren 2 endlich mal eine Halbzeitführung über die Zielgerade bringen. Oft haben wir in der noch laufenden Saison zur Halbzeit geführt, doch meistens konnte man es an fehlendem Personal, mangelnde Kondition oder Unkonzentriertheit nicht über die volle Spielzeit ins Ziel retten. Doch diesmal konnten wir seit dem zweiten Spieltag mal wieder aus dem Vollen schöpfen. Mit Tim und Leander standen endlich wieder zwei weitere Leute für den Rückraum bereit und beide konnten Sören und Jan-Hendrik endlich mal entlasten. Zu Gast in der Waldsporthalle Oberau waren die dritten Herren des TV Langenselbold und rein tabellarisch mit Sicherheit kein Leckerbissen, aber das täuscht in einer diesjährigen sehr starken Liga definitiv. Bis zum 7:7 in der 13. Minute durch Esche war es eine sehr ausgeglichene Partie und wir konnten ordentlich aufs Tempo drücken. Jetzt lief es in der Abwehr richtig gut und das Zusammenspiel mit Manu im Tor funktionierte einwandfrei. Hinzu kam Lukas bei den 7-Metern, der einen halten konnte und an zwei Dingern dran war. So konnten wir in der 26. Minute mit 15:10 in Führung gehen und gingen dann verdient mit 16:12 in die Pause.

Der zweite Durchgang war dann eigentlich sehr ausgeglichen und in der 44. Minute konnten wir uns mit 26:20 absetzen, doch dann kam die größte Angst des Trainers auf Seite der Selbolder zurück aufs Feld und Thorsten Sczeburek machte schnell zwei Tore hintereinander. Hoffe Chepo nimmt es mir jetzt nicht übel, aber wäre er mal lieber am falschen Spielort geblieben, dann hätte unser Trainer weniger Kopfschmerzen gehabt J Jetzt kamen die Gäste Tor für Tor heran und man merkte uns, unseren zweiten Halbzeit Albtraum auch irgendwie an. Anders als in den letzten Spielen ließen wir aber nicht die Köpfe hängen, sondern gingen weiter nach vorne, zwar hätten wir den Sack viel früher zu machen müssen, aber irgendwie wäre das für uns zu einfach. Jetzt hielt uns Alex im Tor am Leben und Jan-Hendrik und Sören nahmen das Heft immer wieder in die Hand. Beim Stand von 33:31 in der 59. Minute und einen eroberten Ball, war die Erleichterung zu spüren, doch anders als im Spiel gegen den OFC gingen wir wieder in den Angriffs Modus und konnten einen Strafwurf mit dem Schlusspfiff heraus holen. Jetzt könnte man drüber streiten, wer den letzten Strafwurf wirft, über die Entscheidung des Trainers könnte man diskutieren, aber am Ende die richtige Entscheidung und Tim Rothärmel, der als Quereinsteiger vor der Saison zu uns gestoßen ist, hatte die große Last auf seinen Schultern. Mit seinem ersten Saisontor zum 34:31 Endstand verwandelte er den Strafwurf und alle waren überglücklich. Endlich haben wir in einer spannenden, schnellen und vom Schiedsrichter gut geleiteten Partie, den Sieg übers Ziel gerettet. Danke auch an die dritte Mannschaft des TV Langenselbold für das geile Spiel, wir stimmen weiter fleißig für Euch beim Gewinnspiel ab, dass ihr es noch nach Kiel schafft. Link über die TVL Homepage.

Im Anschluss ging es dann geschlossen in DAS! Schlemmer-Restaurant in der Waldsiedlung und es wurden einige leckere Schnitzeltürme verhaftet. Bei heißen Glühwein und kaltem Bier ließen wir die turbulente Hinrunde gemütlich ausklingen und starten jetzt entspannt in die Weihnachtszeit. Wir wünschen Euch alle schönen und ruhigen Feiertage. Bis nächstes Jahr.

Eure Herren 2

Spielbericht 01.11.2025

Sich selbst im Weg gestanden

Eine am Ende deutliche Niederlage gab es am Samstagabend gegen die SG Hainburg 2. Es zeigte sich mal wieder das zweite Gesicht der HSG Oberhessen 2, eine ordentliche erste Halbzeit, in der man immer wieder mal gut kombinieren konnte, aber nach der doppelten Manndeckung über 40 Minuten, konnte man sich zwar immer wieder gut in Szene setzen, aber am Ende scheiterte es am eigenen Unvermögen und am gegnerischen Torhüter. Dazu kamen viele leichte Ballverluste im Aufbauspiel und nicht genügend Abwehrarbeit. Klar gab es auch viele Entscheidungen, mit denen wir nicht einverstanden gewesen sind, aber in Summe lag es an uns. Zum Ende des Spiels haben wir dann komplett den Faden verloren und uns wirklich nicht gut verkauft. Das gehört wahrscheinlich auch zum Lernprozess dazu. Jetzt starten wir in eine neue Trainingswoche, am Wochenende sind wir spielfrei und können die Akkus wieder aufladen, bevor es zum Auswärtsspiel nach Altenhaßlau geht.

Spielbericht 19.10.2025

Einfach kann jeder!

Im Spiel am vergangenen Sonntag in Konradsdorf war die zweite Mannschaft der Kickers aus Offenbach zu Gast und rein tabellarisch war mit Sicherheit kein Augenschmaus zu erwarten, aber das widerlegten beide Mannschaften am Ende mit einem torreichen 38:37 für unsere Herren 2.

Endlich konnten wir mal von Anfang an richtig guten Handball spielen und konnten mit einer Führung im Rücken mal befreit aufspielen. Florian Schneider war der Mann der ersten Halbzeit und netzte ein ums andere Mal ein und stand am Ende bei 10 Treffern und konnte mit Sören Pfau, der ebenfalls bei 10 Treffern lag, gleichziehen. Mit einem ordentlichen Vorsprung von 22:18 ging es in die Pause.

Die Gäste aus Offenbach ließen sich aber nicht abschütteln, besonders die U21 Spieler der Gäste schafften immer wieder einfache Treffer. Beim Stand vom 29:29 war so ein wenig wieder die Unruhe in unserem Spiel, ein Trauma was uns so ein wenig verfolgt in der noch jungen Saison. Aber nach der roten gegen einen Gästespieler kam ein wenig die Ruhe und der Wille zurück. Das hat uns vielleicht im richtigen Zeitpunkt in die Karten gespielt und die zweite Luft kam endlich. Jetzt konnten wir uns endlich etwas absetzen und lagen drei Minuten vor Schluss mit 38:34 in Führung. Eigentlich schien das Spiel entschieden, aber die Gäste wollten sich mit der drohenden Niederlage nicht abfinden und machten drei Treffer in Folge. Am Ende können wir uns wahrscheinlich bei Alexander Schober im Tor bedanken, den wir vorm Spiel reaktivieren konnten nach einer langen Handballpause. Er hatte im Spiel einen schweren Stand, aber am Ende hat er den wurfstarken Rückraumspielern paar Granaten entschärfen können und strahlte dann viel Ruhe aus.

Egal, am Ende zählen die zwei Punkte und der erste Saisonsieg. Am Sonntag geht es direkt mit dem Auswärtsspiel in Klein-Auheim gegen die HSG Preagberg 3 um 14.00 Uhr weiter, bevor unsere Damen um 16.00 Uhr ran dürfen. Gehen wir mal davon aus, dass es kein langweiliger Sonntag wird

HSG Jugend
Spielbericht män. D-Jugend 06.02.2026❗NEU❗

SG Bruchköbel II – Oberhessen (Auswärtsspiel)

Die männliche D-Jugend trat auswärts beim Tabellenführer SG Bruchköbel II an – allerdings stark geschwächt durch krankheits- und abwesenheitsbedingte Ausfälle. Dennoch gelang es der Mannschaft, in den ersten zehn Minuten gut mitzuhalten. Nach dieser Anfangsphase stand es nur 6:5 für Bruchköbel.

Vor allem die sehr offensive Deckung des Gegners bereitete den Oberhessen große Schwierigkeiten. Immer wieder fehlten die passenden Lösungen im Angriff, wodurch der Rückstand bis zur Halbzeit auf 13:8 anwuchs. Dass das Ergebnis zu diesem Zeitpunkt nicht noch deutlicher ausfiel, lag auf beiden Seiten an einer hohen Zahl an Fehlwürfen.

Auch nach der Pause brachte die Umstellung keine entscheidende Veränderung. Das Spiel blieb aus Sicht der Oberhessen insgesamt zu träge, und die vorhandenen großen Lücken in der gegnerischen Abwehr konnten durch zu wenig Bewegung nicht konsequent genutzt werden. Zusätzlich stand nur ein Auswechselspieler zur Verfügung, der sich im weiteren Spielverlauf leider noch verletzte. Dadurch schwanden zunehmend die Kräfte.

Am Ende mussten sich die Oberhessen deutlich mit 32:14 geschlagen geben. Insgesamt war es ein sehr frustrierendes Spiel gegen einen starken Tabellenführer, in dem die personellen Ausfälle und die fehlende Durchschlagskraft im Angriff entscheidend waren.

Spielbericht wbl. D-Jugend 01.03.2026❗NEU❗

Die weibliche D-Jugend der HSG Oberhessen wurde ihrer Favoritenrolle am Sonntag, den 01.03.2026, im Heimspiel gegen die JSGwD Hainhausen/Dietzenbach von Beginn an gerecht.
Von der ersten Minute an traten die Oberhessinnen konzentriert und spielfreudig auf. Mit hohem Tempo im Angriff und einer aufmerksamen Abwehr setzten sie die Gäste früh unter Druck. Schnell erspielte sich das Team eine komfortable Führung, die konsequent ausgebaut wurde.
Die Defensive der JSGwD Hainhausen/Dietzenbach hatte große Mühe, die dynamischen Angriffe zu kontrollieren. Oft konnten die Gäste nur durch grobe Fouls eingreifen. Bereits in den ersten zwölf Minuten verteilte der Schiedsrichter zwei gelbe Karten sowie eine Zweiminutenstrafe gegen die Gäste – ein deutliches Zeichen für die Überlegenheit der Gastgeberinnen.
Nur eine Auszeit in der 11. Minute brachte nur kurzzeitig Unterbrechung in den Torreigen der HSG. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 7:1 für die Oberhessinnen. Auch danach blieb das Spielgeschehen einseitig. Mit sehenswert herausgespielten Treffern und einer weiterhin stabilen Abwehr ließ die HSG nichts anbrennen. Der deutliche Halbzeitstand von 12:4 spiegelte die Kräfteverhältnisse klar wider und unterstrich die dominante Vorstellung der Oberhessinnen in den ersten zwanzig Minuten.
Die zweite Halbzeit knüpfte nahtlos an den ersten Durchgang an. Vor allem Torfrau Hanna Laug überzeugte mit einer starken Leistung zwischen den Pfosten. Mehrere Paraden ermöglichten schnelle und durchdachte Gegenstöße, die die Oberhessinnen konsequent nutzten. So wuchs der Vorsprung weiter an.
Der Sieg hätte am Ende sogar noch deutlicher ausfallen können, doch trotz klarer Überlegenheit schlichen sich immer wieder technische Fehler ein. Ballverluste und Ungenauigkeiten im Abschluss verhinderten ein noch höheres Ergebnis – allerdings konnten die Gäste daraus kein Kapital schlagen.
In der zweiten Halbzeit nutzte das Trainerteam um Andreas Schaft und Thomas Schubert die komfortable Führung, um den gesamten Kader einzusetzen und allen Spielerinnen wertvolle Spielpraxis zu ermöglichen.

Spielbericht wbl. D-Jugend 22.02.2026

Die weibliche D-Jugend der HSG Oberhessen traf am Sonntag, den 22.02.2026, auf die HSG Preagberg. Das Hinspiel im Herbst endete unglücklich unentschieden, daher war eine Revanche für die Oberhessinnen wichtig.

Die Teams starteten ausgeglichen, einige Fehlwürfe und gute Zusammenspiele kennzeichneten die Anfangsphase. Bis zur fünften Minute blieb der Ausgleich bestehen. Wie zu erwarten baute die HSG Preagberg ihr Spiel über ihre stärkste Spielerin auf, doch den Oberhessinnen gelang es, sie immer besser aus dem Spiel zu nehmen. Durch die starke und direkteAbwehrarbeit ging die HSG Oberhessen in der siebten Minute erstmals mit drei Toren in Führung. Die Mädels zeigten Kampfgeist, bewegten den Ball geduldig durch die Abwehr der Preagberg-Deckung und erzwangen in der neunten Minute eine Auszeit der Gastgeber. Bis zur 17. Minute blieb das Spielhart umkämpft: vorne wie hinten wurden schnelle, harte Ballsituationen ausgespielt. Nach einer gelben Karte gegen die HSG Preagberg zogen die Oberhessinnen mit drei schnellen Toren, herausgespielt durch Ballgewinne im Abwehrverhalten und starken Paraden der Torfrau Hannah Gölz zur 8:13 Führung davon. Der Halbzeitstand von 9:14 versprach eine spannende zweite Hälfte. Die Oberhessinnen startetenkonzentriert und zielstrebig; bereits nach wenigen Minuten stand es 9:17. Preagberg versuchte durch Positionswechsel, ihre Top-Spielerin mehr ins Spiel zu bringen; dies gelang jedoch nicht, dank gutem Deckungsspiel und schnellem Verschieben am Kreis. Eine zwei-Minuten-Strafe gegen Oberhessen unterbrach den Spielfluss kurzzeitig. Die eingewechselte Nele Pasemann nutze ihre Einsatzzeit und belohnte sich mit einem toll herausgespielten Tor zum 15:22. In den letzten zehn Minuten ließ Oberhessen nichts mehr anbrennen und sicherte sich den verdienten Sieg. Lautstark feierten die Mädels ihren Erfolg auf dem Spielfeld und in der Kabine.
In die Torschützenliste konnten sich am heutigen Sonntag eintragen: Lea Sachse (9 Tore), Leonie Sommer (6 Tore), Maria Ullrich (6 Tore), Ida Wolfheimer (3 Tore), Nele Pasemann (1 Tor) und Lucy Rietbrock (1 Tor).

Damit verteidigten die Oberhessinnen verdient den 4. Tabellenplatz! Am nächsten Wochenende geht es in der heimischen Wilhelm-Lückert-Halle gegen die JSGwD Hainhausen/Dietzenbach.

Spielbericht wbl. D-Jugend 14.02.2026

Am Faschingswochenende trat die weibliche D-Jugend gegen die HSG Isenburg/Zeppelinheim an. Mit dem hohen Sieg vom letzten Wochenende im Rücken war das Rückspiel gegen die zwei Tabellenplätze vor ihnen liegende HSG Isenburg/Zeppelinheim aufgrund der knappen Niederlage im Hinspiel heiß erwartet.

Das Spiel startete auf Augenhöhe, Oberhessen begann stark und verlor die Führung im Laufe der 1. Halbzeit nur einmal.Die Oberhessinnen bauten ihre Angriffe klug auf und fandenregelmäßig Lücken in der Abwehr von Isenburg/Zeppelinheim. Weiterhin sorgten die herausragenden Leistungen der Torfrau Hannah Gölz dafür, dass das Spiel schneller wurde. Durch kluge weite Pässe aus der Abwehr und die daraus resultierenden Gegenstößen, gelang es, trotz vereinzelter technischer Fehler mit einer knappen Führung in die Pause zu gehen. Der Halbzeitstand von 11:10 ließ eine spannende zweite Halbzeit erwarten.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit bauten dieOberhessinnen die Führung weiter aus. Die Abwehr standenger und die HSG Isenburg/Zeppelinheim wurdegezwungen, vermehrt von außen zu werfendiese Versuche scheiterten an der gut positionierten Oberhessen-Torhüterin.Weitere, schnelle Treffer im Angriff sorgten für Begeisterung bei den Zuschauern. Bereits nach 25 Minuten führteOberhessen deutlich mit 17:14. Durch konsequente Angriffe gelang der Führungsausbau weiter. Der Endstand von 28:20 auf der Anzeigentafel für die Oberhessinnen zeigte einensouveränen Sieg, der lautstark bejubelt wurde.
Neben Lea Sachse (11 Tore) konnten sich auch Leonie Sommer (5 Tore), Maria Ullrich und Ida Wolfheimer (4 Tore) und Lucy Rietbrock (3 Tore) in die Liste der Torschützinnen eintragen. Das Trainerteam lobte die Spielerinnen für die Gesamtleistung und den am Ende ziemlich souveränen Sieg, signalisierten dennoch, dass es zu viele technische Fehler und leichtsinnige Ballverluste gab.

In der Tabelle rückten die Oberhessinnen mit diesem Sieg auf Tabellenplatz vier vor. Bereits am nächsten Sonntag geht es weiter nach Hanau zur HSG Preagberg. Dort wird ein enges Spiel erwartet. Um den vierten Platz zu halten, muss hier ebenfalls ein Sieg eingefahren werden.

HSG goes Leichtathletik

Keine Sorge, die HSG wird nicht die Sportart wechseln. Aber manchmal dienen andere Events sehr gut als Vorbereitung auf die kommende Runde oder bieten eine willkommene Abwechslung im Handball-Alltag.
Und so starteten 11 SpielerInnen und drei Trainer gemeinsam mit 2850 anderen LäuferInnen des OCL Laufs auf die ca. 5 KM lange Strecke durch Nidda. Spieler der männlichen C Jugend und Spielerinnen der weiblichen D und B Jugend gaben ihr bestes und erzielten teilweise einstellige Platzierungen in ihren Altersklassen. Laufen ist und bleibt eben die Grundvoraussetzung im Handball, und das haben alle Beteiligten an diesem Abend in Nidda bravourös bewiesen. Nach erfolgreichem Zieleinlauf ging es dann noch gemeinsam auf die Finisher-Party und der Abend klang mit dem ein oder anderen Getränk, Essen, vielen erlebten lustigen und berichtenswerten Geschichten rund um den Lauf aus. Stolz auf das Geleistete und mit dem festen Entschluss, nächstes Jahr wieder dabei zu sein ging es dann auf den Heimweg.
Bewegt und Motiviert vom OCL Lauf starteten unabhängig voneinander die beteiligten Coaches noch am gleichen Abend mit neuen Plänen: Am 28. September wurde der Kalbsvilla-Lauf und das zeitgleich stattfindende Sportabzeichen-Event der Eintracht Glauberg als Ziel auserkoren. Leider zogen sich einige wenige Spieler bei ihren Spielen am Tag zuvor kleinere Verletzungen zu, so dass aber dennoch 4 Spieler aus der männlichen D und C Jugend in Glauberg ihr Sportabzeichen, teilweise in Gold, im Dress der HSG Oberhessen errangen. Und auch beim Kalbsvilla-Lauf in Ortenberg gingen die Coaches der weiblichen B-Jugend zusammen mit Jette Roos an den Start über 5,5 KM.
Zwei weitere schöne Events, gemeinsam mit Spielern und Trainern abseits des Regel-Handball-Betriebs versüßten das Handball-Wochenende für alle Teilnehmer und machten Lust auf mehr. Die nächsten Pläne liegen bereits in den Schubladen…

Längste Auswärtsfahrt der Saison - wbl. B-Jugend

Das erste Spiel der weiblichen B-Jugend, die auf Grund der Spielgemeinschaft mit Gedern/Nidda im Bezirk Gießen antritt, stand gegen den VfB Driedorf an: 90 KM einfache Fahrtstrecke bis zur Ausweichhalle des VfB in Mengerskirchen, direkt an der Grenze zu Rheinland-Pfalz. Nach 1h 20 min Fahrtzeit hätte man auch vermuten können, die Mädels wären versehentlich in der Regionalliga gelandet, aber es handelte sich tatsächlich um ein Bezirksligaspiel. Die ohnehin dünn besetzte Mannschaft musste neben der Langzeitverletzten Josie Gremlica, welche jedoch als Mannschafts-DJ die Reise mit antrat, noch mit Mia Holzapfel und Lena Rausch zwei kurzfristige Ausfälle verkraften. Die Aufrückerinnen aus der C-Jugend waren an diesem Spieltag Nele Peuker, Mailin Leiß und Tessa Seum. Mit einer Auswechselspielerin starteten die jungen Damen in ihr erstes Saisonspiel und schlugen sich engagiert und nicht aufsteckend gegen die mit voller Auswechselbank angetretenen Gastgeberinnen. Hielten die Mädels in den ersten 7 Minuten bis zum 2:2 noch gut mit, ergab ein kleiner Zwischensprint der Driedorferinnen bis zur 16. Minute beim 9:4 erstmals einen 5 Tore Abstand. Mit Schwankungen in beide Richtungen ging es durch einen von Jette Roos sehenswerten direkt verwandelten Freiwurf mit 15:10 in die Halbzeitpause. Die mitgereisten Fans der Mädels um die Coaches Paula und Patrick waren positiv beeindruckt von den nicht aufsteckenden Mädels und man rechnete sich durchaus noch Chancen auf einen engeren Spielausgang aus, wenn denn bei den Gegnern die am Ende mit 14 Treffern herausragende Akteurin besser in den Griff bekommen wird.
Die zweite Spielhälfte brachte jedoch nicht mehr die erhoffte Wende. Es bleibt aber festzuhalten, dass entgegen früherer Spiele zu keinem Moment aufgesteckt oder aufgegeben wurde. Die Mädels spielten gut zusammen und besonders im Angriff wurde das deutlich verbesserte Zusammenspiel im Rückraum als auch über die Einläufer- und Kreisspielerinnen von den mitgereisten Fans freudig registriert. Die Anzeigetafel zeigte zuletzt das Resultat 30:23 und Mannschafts-DJ Josie Gremlica heizte anschließend den Mädels mit lauter Musik innerhalb und ausserhalb der Kabine ordentlich ein, so dass sich sicherlich einige fragten, welche Mannschaft eigentlich gerade das Spiel gewonnen hatte.
Am Ende bleibt eine Niederlage bei ansonsten vielen kuriosen und positiven Erlebnissen auf der längsten Auswärtsfahrt der Saison: eine Fahrradhupe als Time-Out-Signal, eine glänzendes Comeback von Klara Lautenschläger nach ihrer Schulterverletzung, jeder Feldspielerin taucht in der Torschützenliste auf und die Erfahrung, dass es bei der Erstürmung eines Burger Kings auf dem Heimweg durchaus gelingen kann, den gesamten Bestand einer Filiale an Hot Brownies zu verspeisen.