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Herren I / Bezirksliga

Die Meisterstory❗NEU❗

Als die erste Herrenmannschaft der HSG Oberhessen am 28.02.26 um 20:50Uhr nach dem 39:30 (22:11) als Meister der Bezirksliga Offenbach/Hanau endgültig feststand, dürfte es niemanden, der sich mit der Materie Handball in der Region auseinandersetzt, mehr gewundert haben. „Meister schon im Februar“, kennt man außerhalb von Jugendmannschaften wohl nur aus den glorreichen Zeiten des THW Kiel oder des FC Bayern München in den Belles Etages des Handball- bzw. Fußballsports. Nach 16 Siegen aus 16 Saisonspielen ist es für die 2013 aus den Stammvereinen von Büdingen, Bleichenbach und Limeshain gegründete HSG Oberhessen aber nur die logische Konsequenz eines Prozesses der mehrere Jahre zurückliegt.

Dabei decken sich einige Details mit den heutigen. Nachdem die Saison der Bezirksliga B (heute Bezirksklasse) im Frühjahr 2020 aufgrund von Corona abgebrochen wurde stand die damalige „Fahrstuhlmannschaft“ der HSG Oberhessen als Aufsteiger in die Bezirksliga A (heute Bezirksliga) fest.

Als Saisonziel für die nächste Saison, die corona-bedingt erst im Herbst 2021 startete gab man damals das Ziel Klassenerhalt aus, mit vielen neuen jungen Gesichtern wusste man nicht wo man steht und generell war nach der langen Pflichtspielpause vieles Ungewiss.

Heutige etablierte Gesichter finden damals ihren Ursprung oder waren damals schon Führungsspieler. „2020 gab es den letzten Schwung an Jugendspielern, wovon heute noch einige etabliert sind. Jan Niklas Vogel heute Co-Kapitän und Dauerbrenner am Kreis, Paul Ditzel im Rückraum bis vor einem Jahr sowie auch Joshua Lange und Jonas Teubner auf Außen/Kreis bis Anfang der aktuellen Saison“, erinnerte sich Sportdirektor Steffen Tomann, dessen Anstellung als Männerwart auch erst im Januar 2022 erfolgte, er aber mit dem Verein schon viele Jahre länger verwurzelt ist.

Die Saison 2021/2022 wurde zwar weiterhin durch Coronabestimmungen flankiert, aber in abgespeckter Variante durchgezogen. Am Ende der Aufstiegsrunde standen die Oberhessen auf Rang drei der Tabelle, ein Nichtaufstiegsplatz, der aber zu einem wurde da die damalige HSG Preagberg II nicht aufsteigen konnte, da die Erste bereits in der Bezirksoberliga rangierte. Den Oberhessen um den damaligen Kapitän Christian Wenzel gelang also mehr oder minder der unverhoffte Doppelaufstieg. „Durchmarsch von der B-Klasse in die BOL, dass ging vielleicht zu schnell“, erinnerte sich Tomann.

Trotz Aufstieg schied der damalige Trainer Peter Peristeris aus und mit Kai Vormwald stand ein neues Gesicht an der Seitenlinie. Mit nur fünf Siegen aus 26 Spielen hielt man sich als Drittletzter mit viel Mühe in der höchsten Klasse des Bezirks Offenbach/Hanau und verstärkte sich im Sommer mit Christoph Schildger. Der 29-Jährige entwickelte sich neben Moritz Hees rasch zum Top-Scorer des Teams und machte sich Unverzichtbar.

Man startete achtbar in die zweite Bezirksoberligasaison und bewegte sich im Mittelfeld der Tabelle. „Völlig überraschend“ erinnerte sich Tomann schlug man plötzlich gar noch den Liga-Primus TV Gelnhausen II mit 29:27 (19:10) vor heimischem Publikum und stand augenscheinlich vor einer ruhigen und erfolgreichen Saison. Es folgte noch ein Unentschieden in Nidderau und einer anschließenden Niederlagenserie von 13 Spielen in Folge und die Freistellung von Trainer Kai Vormwald im Februar 2024. Ausgerechnet an dem Wochenende des feststehenden Abstiegs gewinnt die Mannschaft erstmals wieder mit 31:28 bei der TGS Seligenstadt. Trainer damals: Jan Wacker.

  „Steffen hat mich gefragt ob wir das zusammen bis zum Ende der Saison machen wollen. Da ich nach meiner aktiven Karriere nie als Cheftrainer tätig war, unterstützte er mich bis Saisonende. Danach sollte eigentlich Schluss sein“, schmunzelte der 45-Jährige. Wacker blieb Trainer, auch wenn ihm die Wende auf Anhieb nicht gelang. Tomann aber hielt an Wacker fest und sah die Vision, dass sich eine Klasse tiefer etwas entwickeln könnte. „Wir haben für die Niederlagenserie mehrere Sachen verantwortlich gemacht. Neben Verletzungspech, allen voran der Ausfall von Mittelmann Jakob Hees (Achillesehnenriss) wug schwer dazu noch die typischen Prozesse wenn man sich im Abstiegskampf befindet, sowie dass die Mannschaft ein Stück weiter über ihrem Limit gespielt hat“, blickt Tomann zurück.

Letzte Saison wollte man in der Bezirksliga wieder Fuß fassen, bzw. konsulidieren. „Wir haben bewusst und auch zurecht nicht das Ziel des direkten Wiederaufstieges ausgerufen, dass wäre mit dem dünnen Kader auch vermessen gewesen“, so Tomann. In einer holprigen Hinrunde, wo man nach der Konstanz suchte, erwies sich die zurückhaltende Formulierung als richtig. Im Oktober stieß Neuzugang auf Linksaußen Moritz Hanauske zu den Oberhessen hinzu. „Die Hinrunde war die reinste Achterbahnfahrt. Zuhause konnten wir immer doppelt punkten, auswärts allerdings gelang uns nicht ein Sieg“, erinnert sich Jan Wacker.

In der Rückrunde stabilsierte sich alles, auch wenn dem Kader weiter die Breite fehlte kam Konstanz ins Spiel der HSG. Vorallem im Tor sowie im Rückraum, waren die Oberhessen auf Verstärkung aus der zweiten Mannschaft angewiesen. Trotzdem stand am Ende der Rückserie nur eine Niederlage (34:36) am 23.02.25 gegen die am Ende aufgestiegenden Altenhaßlauer Sandhasen mussten die Oberhessen den Kürzeren ziehen. Diese Niederlage ist auch seit knapp 400 Tagen die Letzte, was den immer steigenden positiven Trend seit Abstieg wohl am meisten markiert.

Im Sommer 2025 wurde dann am Aufstiegskader getüftelt. Florian Baatz (Landesliga; TGS Niederrodenbach), Till Uth (Oberliga; TV Hüttenberg U23), Uwe Hergert (Bezirksliga; TG Friedberg II) und im Laufe der Saison noch Cedric Neuser (zeitweise u.a. VFL Eintracht Hagen; 2. Sowie 3. Liga), verstärkten die Oberhessen qualitativ allen voran in der Spitze aber auch in der Breite mit weiteren Ergänzungen aus der zweiten Mannschaft wie John Appel oder Bastian Walterhöfer hat Tomann wohl den mit Abstand besten Kader der Bezirksliga zusammengestellt. „Alle Zugänge bis auf Cedric im Herbst, kommen hierher mit Bezug zu früheren Zeiten der HSG oder der Stammvereine, sonst würden wir solche Spieler ohne finanzielle Mittel wohl nicht ziehen könnten. Alle waren sofort im Team integriert und verstärkten das seit den beschriebenden Jahren immer weiter wachsende Mannschaftsgefüge“, so Tomann und fügte an: „Mit so einem Kader musst du den Anspruch haben aufsteigen zu wollen, bewusst defensiv sind wir mit dem Anspruch den letztjährigen vierten Platz zu bestätigen zu wollen nach außen aufgetreten, intern war das Ziel klar formuliert. Ein Szenario wie es nun ausgehen zu scheint, hatten wir uns aber auch nicht ausgemalt“. Die Saison läuft für die Oberhessen wie geschmiert, bis auf wenige Ausnahmen marschiert die HSG durch die Spiele. Eng aussehende Topspiele entschieden sie deutlich und auch knifflige Auswärtsaufgaben lösten sie souverän. Aktuell stehen 19 Siege aus 19 Spielen zu Buche. Drei Siege zur perfekten Saison fehlen noch.

„Klar ist, dass wir in die kommende Bezirksoberligasaison mit einem ganz anderen Grundfundament gehen als noch 2022“, so Tomann. „Der Aufstieg jetzt ist aus rein qualitativen Blickpunkten der einzige logische und verdiente Schritt. Wir müssen auch für die seit 2021 stets steigenden Zuschauerzahlen neue Reize setzen. Noch eine Saison, wo man draußen nur über die Höhe des Ergebnisses spekuliert tut einem Verein nicht gut, egal ob positiv oder negativ“, so Tomann und stellt fest: „Wir haben hier aktuell was echt fruchtbares geschaffen. Nach Corona haben wir teilweise vor tristen 30-50 Zuschauern gespielt. Nun sind dreistellige Zuschauerzahlen usus, die zum Aufstieg inkl. Meisterspiel gegen Preagberg in 350 in einer vollen Wilhelm-Lückert-Halle gipfelten. Die Menschen identifizieren sich mit Spielern und Gesichtern, die Mannschaft ist mit einigen punktuellen Veränderungen meist stets dieselbe. Identifikationsfiguren bleiben erhalten oder kommen in Person von Flo, Till oder Uwe auch noch hinzu. Zudem kommt, dass wir inzwischen mit Dirk Vogel als Hallensprecher stetiger Higlight- und Tormusik ein Grundsatz geschaffen haben, der auch in den oberen Ligen des Landes nicht selbstverständlich ist. Die Kontiunität auf der Trainerposition ist wichtig, deswegen ist die Verlängerung mit Jan und Thomas (Kreis-Anzeiger berichtete) der logische Schritt gewesen, bilanzierte Tomann abschließend.

Um die perfekte Saison 25/26 beschließen wartet auf die Oberhessen noch 2 Spiele.

Letztes Heimspiel der Saison am 18.04.2026 in der Wilhelm-Lückert-Halle in Büdingen.

Bericht 21.03.2026❗NEU❗

Am vergangenen Sonntagnachmittag hat die erste Herrenmannschaft standesgemäß mit einem Sieg in die Osterpause verabschiedet. Ohne großen Glanz gewinnt die Mannschaft von Trainer Jan Wacker in Mühlheim, marschiert aber dennoch mit Meilenstiefeln der Konkurrenz davon (Bezirksliga Offenbach/Hanau). HSG Dietesheim/Mühlheim 29:38 (10:16) HSG Oberhessen. „Mit zu vielen vergebenen Chancen haben wir uns das Leben etwas schwerer gemacht als nötig. Am Ende steht aber ein verdienter Auswärtssieg“, so Wacker im Anschluss an die Partie. Saisonübergreifend ist das nun der 25. Sieg in Serie für die seit knapp 400 Tagen unbesiegten Oberhessen. Mühlheim steht durch die Niederlage auf Tabellenplatz sechs mit 19:19 Punkten. Hat aber rechnerisch noch die Chance den Oberhessen in die Bezirksoberliga zu folgen. Der Kampf um den zweiten Aufstiegsplatz in der Liga ist heiß umkämpft. Aktuell rangiert die HSG Dreieich auf Tabellenplatz zwei mit 24:16 Punkten. Am Sonntagnachmittag avancierte Moritz Hees mit acht Treffern zum besten Schützen der Partie.

Linksaußen Michel Wenzel eröffnete die Partie mit seinem Treffer zum 1:0 nach knapp 40 Sekunden. Im Anschluss folgte eine umkämpfte Phase wo die Oberhessen sich im Angriff ungewöhnlich schwer taten. Fehlwürfe und Fehlpässe schlichen sich sein, sodass die Gastgeber in den ersten 15 Minuten mehrfach in Führung gingen. Mit einer weitestgehend stabilen 3:2:1-Deckung und einem gut aufgelegten Max Klier im Tor steigerten sich die Oberhessen im Verlaufe des ersten Abschnittes und setzten sich in der 20. Minute nach 7:7 Ausgleich durch Florian Baatz auf 11:7 ab, Moritz Hees verwandelte vom Siebenmeterstrich. Kurz vor der Pausensirene hat der Bleichenbächer Till Uth das letzte Wort mit seinem zweiten Tor des Spiels zum 16:10 Halbzeitstand.

Der zweite Durchgang startete etwas rasanter vom Tempo als der erste. Den Gastgebern gelangen nun mehr Torerfolge, die die Oberhessen aber immer wieder erwidern konnten, sodass sich am Abstand wenig änderte. In der 45. Minute sind es die Gäste gar eher die mit einem 3:0-Lauf, vollendet von Michel Wenzel zum 27:18, auf neun Tore davonzogen. Zum Ende des Spiels drohte es dann aber doch noch spannend zu werden. Nach einem 4:0-Lauf waren die Gastgeber plötzlich wieder nah dran und verkürzten auf 27:30 in der 54. Minute. Der Meister lässt sich aber nicht so einfach aus der Ruhe bringen: Wacker stellt in der Schlussphase wieder auf die eingespielte 6:0-Abwehr um und Cedric Neuser sowie Chris Schildger setzten sechs Minuten mit je einem Treffer zum 32:27 die wohl entschiedenen Nadelstiche. Am Ende machen die Oberhessen es deutlich.  Auch im zweiten Durchgang hat Uth das letzte Wort und trifft zum 38:29 Auswärtssieg. „Zum Ende der Saison ist es oft schwer die Spannung hochzuhalten, wenn du den entscheidenden Erfolg schon gefeiert hast. Stellenweise merkt man es uns an, aber man sieht auch, dass wir noch ein letztes Ziel haben. Das Ziel die Saison zu Null zu beenden, und diesem Ziel sind wir heute wieder einen Schritt nähergekommen. Zudem studieren wir aktuell eine Alternative Abwehrvariante ein, die in verschiedenen Konstellationen wieder gut funktioniert hat“, bilanzierte Wacker abschließend.

Nun geht es für den zukünftigen Bezirksoberligisten in die Osterpause. Der Trainingsbetrieb läuft normal weiter, nur an den Wochenenden ist nun erstmal drei Wochen Ruhe angesagt. Weiter geht’s aktuell planmäßig mit dem letzten Heimspiel der Saison am 18.04. zuhause in Büdingen gegen die HSG Dreieich. Es besteht aber die Möglichkeit, dass die neu angesetzte Partie gegen die SG Hainhausen eine Woche früher am 11.04. über die Bühne geht. Den ursprünglichen Termin am 21.02. mussten die Hainhäuser absagen.

Bericht 13.03.2026

Am vergangenen Freitagabend rollte der Express der ersten Herrenmannschaft der HSG Oberhessen weiter. Auch im 18. Spiel in Serie ist die Mannschaft, um Kapitän Moritz Hees nicht zu stoppen. HSG Oberhessen 39:25 (18:14) HSG Maintal. „Trotz einiger Experimente ist uns ein souveräner ungefährdeter Sieg gelungen“, bilanzierte Oberhessens Co-Trainer Thomas Schubert. Vor 100 Zuschauern lief das Meisterteam der HSG ungewohnterweise in den weißen Auswärtsjerseys mit pinken Hosen auf und passte sich somit Kleidungstechnisch der im Anschluss stattfindenden 90er-Party an. Durch die Niederlage fallen die Gäste auf den elften Rang, der den Abstieg in die Bezirksklasse bedeuten würde. An der Tabellenspitze bauen die Oberhessen ihren Vorsprung auf 16 (!) Punkte aus. Moritz Hanauske und Florian Baatz avancierten am Freitagabend mit je Sieben Treffern zu den besten Schützen des Spiels.
Cedric Neuser eröffnete den Torreigen am Freitag mit zwei Toren zur schnellen 2:0 Führung für die Gastgeber, die überraschenderweise in der Abwehr mit einer 3:2:1 Formation starteten. Nach knapp über fünf Minuten finden die Gäste allerdings Lösungen gegen die Abwehrformation und gehen in der neunten Minute gar erstmals mit 6:5 in Führung. Beim Stand von 10:9 in der 17. Minute nehmen die Oberhessen die erste Auszeit im Spiel und nutzen diese für einen Blockwechsel. Schubert tauschte geplant alle Feldspieler aus und stellte die Abwehrformation wieder auf eine gewohnte 6:0 um. Bis zur Pause konnten sich die Gastgeber so auf 18:14 absetzen.
In den zweiten Durchgang ging selbige Formation die die 18:14 Führung herausgespielt hatte. Mit einem 4:0-Lauf sorgten die Gastgeber so direkt zu Beginn des zweiten Abschnittes für klare Verhältnisse. Die endgültige Entscheidung brachte dann ein 8:0-Lauf zur 33:18 Führung, in dem neben Neuser und Jan Niklas Vogel mit jeweils einem Treffer Linksaußen Moritz Hanauske sechs (!) Tore am Stück erzielen konnte. Am Ende gewinnen die Gastgeber mit 39:25 und feiern den nächsten ungefährdeten Sieg. „Wir wollten heute bewusst etwas ausprobieren und das hat auch für die wenigen Male, die wir die neue Abwehrformation trainiert haben, gut geklappt. Offensiv haben wir auch befreiter aufgespielt in der zweiten Halbzeit, sodass wir mit vielen einfachen Ballgewinnen schnelle Tore erzielen konnten“, analysierte Schubert abschließend
Weiter geht’s für den Liga-Primus kommenden Sonntag auswärts in Mühlheim. Anpfiff der Partie ist um 15:00Uhr.

Bericht 07.03.2026

Am vergangenen Samstagabend haben die Herren 1 der HSG Oberhessen den nächsten Sieg in der Bezirksliga Offenbach/Hanau eingefahren. Der bereits feststehende Meister und Aufsteiger gibt sich auch in Gelnhausen keine Blöße und siegt deutlich. TV Gelnhausen III 29:42 (15:22) HSG Oberhessen. „Wir haben das grundsolide runtergespielt heute“, fasste Co-Trainer Thomas Schubert den 17. Sieg im 17. Spiele kurz und knapp zusammen. Durch entsprechende Ergebnisse beträgt der Vorsprung der HSG inzwischen 15 Punkte auf Rang zwei. Der Meister will die Saison Verlustpunktfrei beenden und ist auf bestem Wege dahin. Gelnhausen hingegen befindet sich mitten im engen Pulg der Teams auf Platz neun mit 14:20 Zählern. In der Hinrunde trafen beide Teams noch im Rahmen des absoluten Topspiels aufeinander, damals hatte der TVG auch noch keinen Verlustpunkt nach sechs Spielen und verlor dann erstmals gegen die HSG (24:37).
Florian Baatz avancierte mit acht Treffern zum besten Schützen seiner Farben.
Die Gäste zeigten direkt zum Start, dass sie trotz der Meisterfeierlichkeiten keine Lust auf Katerstimmung hatten. Zweimal Christoph Schildger und einmal Jan Niklas Vogel bringe den Bezirksligameister mit 3:0 in Führung nach 120 Sekunden. Die Drittvertretung des TVG findet im Anschluss aber auch in die Partie und verkürzt in der 7. Minute auf 4:5.Cedric Neuser und Schildger bauen den Vorsprung in der Folge aber wieder auf 7:4 für die Gäste aus. Die Offensivmaschine der Oberhessen lief, wie so häufig die Saison, aus einem Guss. Jakob Hees, Vogel, Baatz und Neuser erhöhen in der 24. Minute auf 15:10. Zur Pause gelingt es der HSG auf gar sieben Treffer zur erhöhen. Mit 22:15 war die Partie zur Pause so gut wie entschieden.
Die zweite Halbzeit verläuft zunächst ausgeglichen. Oberhessen setzte sich nicht weiter ab, aber die Gastgeber konnten auch aufgrund Zuwenig defensiver Gegenwehr nicht verkürzen. Ohne die Großen zu Null Läufe gelingt es den Gästen dann trotzdem die Führung weiter auszubauen. Kapitän Moritz Hees trifft in der 52. Minute zur zehn Tore Führung (35:25). Stefan Spenkoch bringt mit dem 42:29 Sekunden vor Schluss den Start-Ziel-Sieg unter Dach und Fach. „Das war eine saubere Leistung heute, ohne großen Leistungsabfall die 60 Minuten über. Wir haben nach dem Meistertitel inklusive Aufstieg letzte Woche das Ziel ausgerufen, die Runde auch verlustpunktfrei zu beenden, dazu war das der nächste Schritt heute. Kompliment an die Mannschaft“, bilanzierte Wacker- Vertretung und Co-Trainer Thomas Schubert abschließend.
Kommendes Wochenende geht es bereits am Freitagabend um die nächsten Punkte für die Oberhessen. Die HSG lädt zur 90er Party in der Büdinger Wilhelm-Lückert-Halle ein. In dem Rahmen spielen die Herren am Freitag um 20:00Uhr gegen die HSG Maintal.

Damen I / Bezirksoberliga

Spielbericht 21.03.2026❗NEU❗

Die Handballdamen der HSG Oberhessen mussten am vergangenen Sonntagmittag sich der HSG Dietesheim/Mühlheim geschlagen geben. Dennoch könnten die HSG-Blitze kommendes Wochenende den Klassenerhalt von der Couch aus vorzeitig feiern. HSG Dietesheim/Mühlheim 30:20 (14:11) HSG Oberhessen. „Offensiv war das heute einzige Zeit leider etwas zu wenig, mit 20 Toren wird es schwer zu punkten“, sagte Porebska im Anschluss an die Partie und bedankte sich daraufhin direkt bei Ramona Sonnleitner, die in die Bresche sprang und aushilfsweise den Kasten der HSG-Blitze hütete. Die etatmäßige Kreisläuferin ist eigentlich schon im Handball-Ruhestand, sprang nun aufgrund des Engpasses aber kurzfristig ein. Oberhessen rangiert weiter auf Tabellenplatz zehn in der Tabelle mit 14:26 Zählern und spielt auch in der kommenden Saison wieder in der Bezirksoberliga (Offenbach/Hanau) sollte die SV Hochland/Fischborn nicht die letzten drei Spiele gewinnen, wovon eines gar gegen die HSG-Blitze ist. Mit neun Treffern avancierte Annika Stark zur besten Schützin des Spiels.
Zu Beginn der Partie gelingt es den leicht favorisierten Mühlheimerinnen viermal in Führung zu gehen, allerdings hatten die Gäste immer die passende Antwort parat und glichen immer wieder aus. Im Anschluss allerdings kommen die Gastgeberinnen besser in Fahrt und setzen sich auf 10:5 ab. Vor der Pause verkürzen die neunfache Torschützin Stark und Alina Belendir auf 11:14 und gestalten das Ergebnis noch offen.
Im zweiten Durchgang sorgten die Gastgeberinnen aber rasch für klare Verhältnisse. Nach zehn Minuten führten die Mühlheimerinnen mit 20:12 und Porebska nimmt bereits seine letzte Auszeit des Spiels. Stark trifft auch im Anschluss an das Timeout doppelt und verkürzt auf 14:20. Linda Uebel setzt noch einen drauf und trifft zum 15:20. Das kurz lodernde Feuer wird aber schnell von den Gastgeberinnen stillgelegt. Mit drei schnellen Toren im Gegenzug ist die Partie beim Stand von 23:15 in der 48. Minute entschieden. Am Ende gewinnen die Mühlheimerinnen mit 30:20. „Teilweise haben wir es auch heute wieder gut gemacht. Nur in der offensive haben wir uns zu viele Fehler geleistet, sodass wir zu wenig Druck ausüben konnten. Wir konzentrieren uns in der Osterpause nun auf die noch ausstehenden zwei Spiele“, sagte HSG-Blitze Coach Porebska. In dieser Pause laden die Oberhesserinnen am 26.03. in der Büdinger Wilhelm-Lückert-Halle zu einem „offenen Training“ ein. In der um 19:30Uhr steigenden Einheit wollen die HSG-Blitze neue Spielerinnen für das Team in der kommenden Saison gewinnen und laden alle Interessierten herzlich ein.
Die nächste Aufgabe steht dann am 18.04 in Büdingen gegen die HSG Isenburg/Zeppelinheim an. Anpfiff ist um 16:00Uhr.

Spielbericht 14.03.2026

Die Handball-Damen der HSG Oberhessen haben es geschafft. Am vergangenen Samstagabend gelingt der Mannschaft von Daniel Porebska der erste Sieg im Jahr 2026 und damit ein echter Befreiungsschlag (Bezirksoberliga Offenbach/Hanau). HSG Oberhessen 28:25 (14:14) TSG Offenbach-Bürgel II. „Großes Kompliment an die Mädels, wir haben lange für die ersten zwei Punkte dieses Jahr gekämpft, jetzt ist es endlich so weit“, sagte ein erleichterter Daniel Porebska im Anschluss an die Partie. An der Platzierung in der Tabelle hat sich für die HSG-Blitze nichts geändert, sie stehen unverändert auf Rang zehn, also auf dem letzten rettenden Platz vor dem Abstieg. Mit allerdings nun sechs Zählern Vorsprung auf die beiden Abstiegskandidaten aus Flieden und Fischborn. Rechnerisch ist der Abstieg noch möglich, aber nun sehr unwahrscheinlich.

Die vor der Partie seit acht Spielen sieglosen Oberhesserinnen erwischten den schwächeren Start in die Begegnung. Bereits in der vierten Minute liegen sie 1:4 zurück. Alina Belendir, Annika Stark und Johanna Mickel bringen ihre Farben im Anschluss mit drei Treffern am Stück zum 4:4 zurück ins Geschehen. Generell laufen die HSG-Blitze im ersten Durchgang meist einem Rückstand hinterher. Erst in der 30. Minute gelingt Linda Uebel der Ausgleich zum 14:14, was auch der Halbzeitstand war. „Wir haben nach Schwierigkeiten zu Beginn und vielen freien vergebenen Chancen besser ins Spiel gefunden und die Begegnung für die zweite Hälfte völlig offen gelassen“, so Porebska zur Pause.

Uebel war auch die jenige, die ihre Farben per Siebenmeter zum Start der zweiten Halbzeit erstmals in Front bringt. Von nun an bleib die Partie eng und auf Augenhöhe, ehe Mickel und Lisa Schwarz auf 21:18 in der 42. Minute erhöhen und erstmals ein drei Tore Polster für die Oberhesserinnen entsteht. In der Schlussphase bleiben die Gastgeberinnen dann souverän: Mickel erhöht in der 49. Minute erstmals auf vier und Stark in der 54. Minute erstmals auf fünf Tore vor und schraubten somit den Deckel drauf. Am Ende gewinnen die HSG-Blitze mit 28:25. „Das waren ganz wichtige zwei Punkte heute, nach der langen Durststrecke womöglich die wichtigsten der Saison. Nun haben wir ein dickes Polster auf die Abstiegsränge, was die Sorgenfalten etwas verschwinden lässt. Wir haben die letzten Wochen mehr und mehr dran geglaubt, das Selbstvertrauen beharrlich getankt und nicht verloren. Am Ende waren wir heute der verdiente Sieger“, analysierte Porebska abschließend.

Kommendes Wochenende können die HSG-Blitze alles klar machen und mit einem Sieg in Mühlheim den Klassenerhalt feiern. Anpfiff der Partie ist am Sonntag um 13:00Uhr.

Spielbericht 07.03.2026

Die Handball-Damen der HSG Oberhessen mussten trotz ansprechender Leistung am vergangenen Samstag die nächste Niederlage hinnehmen (Bezirksoberliga Offenbach/Hanau). Für die HSG-Blitze ist es bereits die achte Niederlage in Folge. SG Hainburg 32:27 (20:14). „Wir haben ein gutes Spiel gemacht und uns nach Kräften gewehrt“, sagte Trainer Daniel Porebska. Die Oberhesserinnen stehen im Jahr 2026 weiter sorglos da, der Abstand auf die Abstiegsränge bleibt mit vier Punkten Vorsprung noch relativ komfortabel. Hainburg springt durch den Sieg auf den dritten Tabellenplatz mit 22:12 Zählern. Mit elf Treffern avancierte Johanna Mickel zur besten Schützin der Partie.

Zu Beginn konnten die Gäste die jeweiligen Führung der Gastgeberinnen noch ausgleichen. Alina Belendir zum 1:1 und 3:3, sowie Mickel zum 2:2. Im Anschluss konnten sich die favorisierten Gastgeberinnen etwas absetzten auf 8:4 in der zehnten Minute. Ohne in Ausgleichsnähe zu kommen bleiben die Gäste aber dran und lassen den Abstand nicht zu sehr wachsen. Zur Pause allerdings wächst der Abstand auf sechs Tore an und die Oberhesserinnen kassieren 20 Gegentore im ersten Durchgang. „Wir waren eigentlich gut im Spiel, kassieren aber zu viele Gegentreffer um näher in Schlagdistanz zu bleiben“, analysierte Porebska.

Lisa Schwarz eröffnete den zweiten Abschnitt mit dem Anschluss zum 15:20 in der 32. Minute. Hainburg aber erwischte den besseren Start und baute die Führung weiter aus. In der 46. Minute beim Stand von 29:19 war die Partie entschieden. Aufstecken tuten die HSG-Blitze aber nicht und betreiben in der Schlussphase noch etwas Ergebniskosmetik: Mithilfe von zwei 3:0-Läufen verkürzten die Gäste den Rückstand am Ende auf nur noch fünf Tore und gewinnen somit immerhin den zweiten Durchgang. Am Ende verlieren die HSG-Blitze 27:32. „Wir machen kein schlechtes Auswärtsspiel, verlieren sogar noch zu deutlich. So deutlich wie das Ergebnis auch zwischenzeitlich war, so hat es sich nicht angefühlt. Wir müssen uns gerade bei so Spielen an den Positiven Sachen hochziehen, um mehr Selbstvertrauen für die entscheidenden Wochen zu tanken“, bilanzierte Daniel Porebska.

Kommendes Wochenende empfangen die Oberhesserinnen zuhause die zweite Mannschaft der TSG Offenbach-Bürgel. Dort soll es dann im achten Anlauf dieses Jahr klappen mit den ersten zwei gewonnen Punkten. Anpfiff der Partie in der Büdinger Wilhelm-Lückert-Halle ist um 19:30Uhr.

Herren II / Bezirksklasse

Spielbericht 14.12.2025 ❗NEU❗

Im letzten Spiel der Hinrunde konnten unsere Herren 2 endlich mal eine Halbzeitführung über die Zielgerade bringen. Oft haben wir in der noch laufenden Saison zur Halbzeit geführt, doch meistens konnte man es an fehlendem Personal, mangelnde Kondition oder Unkonzentriertheit nicht über die volle Spielzeit ins Ziel retten. Doch diesmal konnten wir seit dem zweiten Spieltag mal wieder aus dem Vollen schöpfen. Mit Tim und Leander standen endlich wieder zwei weitere Leute für den Rückraum bereit und beide konnten Sören und Jan-Hendrik endlich mal entlasten. Zu Gast in der Waldsporthalle Oberau waren die dritten Herren des TV Langenselbold und rein tabellarisch mit Sicherheit kein Leckerbissen, aber das täuscht in einer diesjährigen sehr starken Liga definitiv. Bis zum 7:7 in der 13. Minute durch Esche war es eine sehr ausgeglichene Partie und wir konnten ordentlich aufs Tempo drücken. Jetzt lief es in der Abwehr richtig gut und das Zusammenspiel mit Manu im Tor funktionierte einwandfrei. Hinzu kam Lukas bei den 7-Metern, der einen halten konnte und an zwei Dingern dran war. So konnten wir in der 26. Minute mit 15:10 in Führung gehen und gingen dann verdient mit 16:12 in die Pause.

Der zweite Durchgang war dann eigentlich sehr ausgeglichen und in der 44. Minute konnten wir uns mit 26:20 absetzen, doch dann kam die größte Angst des Trainers auf Seite der Selbolder zurück aufs Feld und Thorsten Sczeburek machte schnell zwei Tore hintereinander. Hoffe Chepo nimmt es mir jetzt nicht übel, aber wäre er mal lieber am falschen Spielort geblieben, dann hätte unser Trainer weniger Kopfschmerzen gehabt J Jetzt kamen die Gäste Tor für Tor heran und man merkte uns, unseren zweiten Halbzeit Albtraum auch irgendwie an. Anders als in den letzten Spielen ließen wir aber nicht die Köpfe hängen, sondern gingen weiter nach vorne, zwar hätten wir den Sack viel früher zu machen müssen, aber irgendwie wäre das für uns zu einfach. Jetzt hielt uns Alex im Tor am Leben und Jan-Hendrik und Sören nahmen das Heft immer wieder in die Hand. Beim Stand von 33:31 in der 59. Minute und einen eroberten Ball, war die Erleichterung zu spüren, doch anders als im Spiel gegen den OFC gingen wir wieder in den Angriffs Modus und konnten einen Strafwurf mit dem Schlusspfiff heraus holen. Jetzt könnte man drüber streiten, wer den letzten Strafwurf wirft, über die Entscheidung des Trainers könnte man diskutieren, aber am Ende die richtige Entscheidung und Tim Rothärmel, der als Quereinsteiger vor der Saison zu uns gestoßen ist, hatte die große Last auf seinen Schultern. Mit seinem ersten Saisontor zum 34:31 Endstand verwandelte er den Strafwurf und alle waren überglücklich. Endlich haben wir in einer spannenden, schnellen und vom Schiedsrichter gut geleiteten Partie, den Sieg übers Ziel gerettet. Danke auch an die dritte Mannschaft des TV Langenselbold für das geile Spiel, wir stimmen weiter fleißig für Euch beim Gewinnspiel ab, dass ihr es noch nach Kiel schafft. Link über die TVL Homepage.

Im Anschluss ging es dann geschlossen in DAS! Schlemmer-Restaurant in der Waldsiedlung und es wurden einige leckere Schnitzeltürme verhaftet. Bei heißen Glühwein und kaltem Bier ließen wir die turbulente Hinrunde gemütlich ausklingen und starten jetzt entspannt in die Weihnachtszeit. Wir wünschen Euch alle schönen und ruhigen Feiertage. Bis nächstes Jahr.

Eure Herren 2

Spielbericht 01.11.2025

Sich selbst im Weg gestanden

Eine am Ende deutliche Niederlage gab es am Samstagabend gegen die SG Hainburg 2. Es zeigte sich mal wieder das zweite Gesicht der HSG Oberhessen 2, eine ordentliche erste Halbzeit, in der man immer wieder mal gut kombinieren konnte, aber nach der doppelten Manndeckung über 40 Minuten, konnte man sich zwar immer wieder gut in Szene setzen, aber am Ende scheiterte es am eigenen Unvermögen und am gegnerischen Torhüter. Dazu kamen viele leichte Ballverluste im Aufbauspiel und nicht genügend Abwehrarbeit. Klar gab es auch viele Entscheidungen, mit denen wir nicht einverstanden gewesen sind, aber in Summe lag es an uns. Zum Ende des Spiels haben wir dann komplett den Faden verloren und uns wirklich nicht gut verkauft. Das gehört wahrscheinlich auch zum Lernprozess dazu. Jetzt starten wir in eine neue Trainingswoche, am Wochenende sind wir spielfrei und können die Akkus wieder aufladen, bevor es zum Auswärtsspiel nach Altenhaßlau geht.

Spielbericht 19.10.2025

Einfach kann jeder!

Im Spiel am vergangenen Sonntag in Konradsdorf war die zweite Mannschaft der Kickers aus Offenbach zu Gast und rein tabellarisch war mit Sicherheit kein Augenschmaus zu erwarten, aber das widerlegten beide Mannschaften am Ende mit einem torreichen 38:37 für unsere Herren 2.

Endlich konnten wir mal von Anfang an richtig guten Handball spielen und konnten mit einer Führung im Rücken mal befreit aufspielen. Florian Schneider war der Mann der ersten Halbzeit und netzte ein ums andere Mal ein und stand am Ende bei 10 Treffern und konnte mit Sören Pfau, der ebenfalls bei 10 Treffern lag, gleichziehen. Mit einem ordentlichen Vorsprung von 22:18 ging es in die Pause.

Die Gäste aus Offenbach ließen sich aber nicht abschütteln, besonders die U21 Spieler der Gäste schafften immer wieder einfache Treffer. Beim Stand vom 29:29 war so ein wenig wieder die Unruhe in unserem Spiel, ein Trauma was uns so ein wenig verfolgt in der noch jungen Saison. Aber nach der roten gegen einen Gästespieler kam ein wenig die Ruhe und der Wille zurück. Das hat uns vielleicht im richtigen Zeitpunkt in die Karten gespielt und die zweite Luft kam endlich. Jetzt konnten wir uns endlich etwas absetzen und lagen drei Minuten vor Schluss mit 38:34 in Führung. Eigentlich schien das Spiel entschieden, aber die Gäste wollten sich mit der drohenden Niederlage nicht abfinden und machten drei Treffer in Folge. Am Ende können wir uns wahrscheinlich bei Alexander Schober im Tor bedanken, den wir vorm Spiel reaktivieren konnten nach einer langen Handballpause. Er hatte im Spiel einen schweren Stand, aber am Ende hat er den wurfstarken Rückraumspielern paar Granaten entschärfen können und strahlte dann viel Ruhe aus.

Egal, am Ende zählen die zwei Punkte und der erste Saisonsieg. Am Sonntag geht es direkt mit dem Auswärtsspiel in Klein-Auheim gegen die HSG Preagberg 3 um 14.00 Uhr weiter, bevor unsere Damen um 16.00 Uhr ran dürfen. Gehen wir mal davon aus, dass es kein langweiliger Sonntag wird

HSG Jugend
Spielbericht wbl. B-Jugend 14.03.2026❗NEU❗

Diesmal führte die Mädels um die Trainer Paula Hufnagel und Patrick Schmitt das letzte Auswärtsspiel nach Homberg (Ohm). Ging das Hinspiel noch mit 12:24 relativ deutlich verloren, galt es nun die Leistungssteigerungen der Mädels auch gegen TV Homberg im Ergebnis spür- und sichtbar umzusetzen. Wie so oft in dieser Saison starteten die Mädels ordentlich ins Spiel und konnten bis zum 6:4 für Homberg noch gut mithalten. Anschließend folgten 8 Minuten, die alle Beteiligten am liebsten vergessen hätten. Nichts funktionierte mehr, Abspielfehler folgten anderen technischen Fehlern, so dass es nach 6:4 recht schnell 15:4 für Homberg stand und das Spiel zu diesem Zeitpunkt praktisch schon entschieden war. Mit einem 18:6 ging es in die Halbzeitpause und die zweite Hälfte startete ähnlich wie die erste Halbzeit. Mit 5:4 Toren (Spielstand 23:10) konnten die Mädels rund um Torfrau Nele Schmidt den Beginn der zweiten Hälfte relativ ausgeglichen gestalten, bis erneut Homberg – teilweise in Unterzahl – bis auf 34:11 davonzog. Zu diesem Zeitpunkt war das Spielergebnis jedoch schon gar nicht mehr im Fokus der Mannschaften, Trainer und Zuschauer. Vielmehr pfiff sich das Schiedsrichtergespann immer mehr in den Mittelpunkt des Geschehens. Am Ende standen zwei unerklärliche rote Karten für die Mädels der weiblichen B-Jugend sowie der Versuch Trainer Patrick Schmitt in seiner 2-Minuten-Strafe tatsächlich für zwei Minuten von der Bank zu entfernen im Mittelpunkt des Geschehens. Rückblickend auf das Spiel muss aber eingestanden werden, dass auch die Schiedsrichter keinen Anteil daran hatten, dass erneut im Angriffsspiel nicht konzentriert die Vorgaben des Trainer-Teams umgesetzt wurden. Anstatt konsequent durch druckvolles Stoßen in die Lücken den Erfolg zu suchen, waren erneut eine Vielzahl an Fang- und Passfehlern sowie durchgehend zu geringe Abstände zur gegnerischen Abwehr der Grund, weshalb im Angriff die Durchschlagskraft fehlte.
Dennoch bleibt festzuhalten, dass erneut die Mannschaft bis auf drei Spielerinnen komplett aus Spielerinnen der aktuellen C-Jugend bestand und man somit , auch wenn der Wunsch nach zählbaren Erfolgen selbstverständlich immer da ist, vor allem die Weiterentwicklung der einzelnen Spielerinnen sehen muss.

Spielbericht wbl. C-Jugend 15.03.2026❗NEU❗

Sieg zum Saisonabschluss knapp verpasst

Nach der 36:22 Hinspiel-Niederlage waren die Mädels der weiblichen C-Jugend in ihrem letzten Saisonspiel motiviert, es nun gegen die zweite Mannschaft der HSG Rodgau / Nieder-Roden deutlich besser zu machen. Wollten sie doch ihre sichtbaren Entwicklungsschritte auch der großen Menge an mitgereisten Eltern und Fans aus der weiblichen B und D Jugend zeigen. Bis zur 9. Minuten gelang dies auch gut und man konnte bis zum Stand von 4:3 für Nieder-Roden auf Tuchfühlung bleiben. Anschließend startete Nieder-Roden jedoch einen kleinen Zwischenspurt und führte 8 Minuten später 10:5 . Aber die Mädels von Trainerlegende Michel Wenzel , der an diesem Tag von vier weiteren BetreuerInnen auf der Bank unterstützt wurde, steckten nicht auf und konnten mit einem eigenen Zwischensprint auf 11:10 verkürzen (24. Minute ) . Die Chance auf den Ausgleich zur Halbzeit wurde anschließend leider leichtfertig vergeben , so dass Nieder-Roden dann sogar mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Kabinen ging (12:10).

In der 43. Minute, beim Stand von 25:19 , hatte Nieder-Roden die größte Führung in der zweiten Halbzeit. Doch auch wenn es nur noch 7 Minuten zu spielen waren, steckten die Mädels der C-Jugend nicht auf und kamen Tor um Tor näher. Zahlreiche technische Fehler und der Umstand, dass an diesem Tag für kein einziges Foul auf Strafstoß entschieden wurde – es gab auch keine einzige gelbe Karte oder 2-Minuten-Strafe – führten schließlich dazu, dass das Spiel doch knapp mit 26:23 verloren ging.

Im Tor wurde die Truppe erneut durch Spielerinnen der weiblichen D-Jugend unterstützt und auch wenn es nicht zum zweiten Saisonsieg genügte, so gingen die Spielerinnen zu Recht mit erhobenem Haupte , welches an diesem Tag zur Feier des Saisonendes mit Glitzer erstrahlte, vom Feld.

Spielbericht män. C-Jugend 14.03.2026❗NEU❗

Am vergangenen Samstag konnte man sehen, wie ein Spiel als „Vize-Meister“ gegen den Tabellenletzten verlaufen kann, wenn die Beteiligten es gedanklich vor Anpfiff bereits gewonnen hatten. Startete die männliche C-Jugend standesgemäß mit einem 3:0 zu Beginn, so verlief das Spiel bis zum 7:2 durch Philipp Leonhardt noch erwartungsgemäß, auch wenn zu diesem Zeitpunkt bereits eine gewisse Trägheit im Angriffs- und Abwehrspiel sichtbar war. Die ohne den auf Skifreizeit weilenden Torwart Henri Appel angetretenen Jungs um Spielmacher Paul Knaf erlebten bis zur Halbzeitpause ein stetes Annähern der Fischborner Mannschaft, bis schließlich kurz nach Wiederanpfiff der zweiten Halbzeit erstmals beim Stand von 12:12 ausgeglichen wurde. Die kurz zuvor getätigte Halbzeitansprache von Trainerin Gloria Tomann schien nicht gefruchtet zu haben. Auch die fünf Minuten nach Wiederanpfiff getätigte Auszeit durch Co-Trainer Johannes Roos und das damit versuchte „Wachrütteln“ der Mannschaft fruchtete nicht sofort. Im Gegenteil, Fischborn ging in der 38. Spielminute sogar mit zwei Toren in Führung. Ein ums andere Mal trug sich Can Bostancioglu in die Torschützenliste auf der Seite Fischborns ein und steuerte am Ende 12 Treffer für die ohne Ersatzspieler angetretenen Fischborner bei. Dies war dann sicherlich auch ein ausschlaggebendes Kriterium, dass gegen Ende des Spiels die Kräfte und somit die Gegenwehr Fischborns schwanden und die Truppe der HSG über ein 23:23 zu einem 24:29 Auswärtssieg kamen . Es war das letzte Saisonspiel und selbstverständlich hatten sich alle Beteiligten auf Seiten der HSG einen anderen Spielverlauf zum Saisonausklang gewünscht. Repräsentativ war das letzte Saisonspiel für die Jungs der männlichen C-Jugend aber auf keinen Fall. Man schließt die Tabelle als Zweiter ab und kann stolz auf eine Mannschaft blicken, die sich regelmäßig komplett in die Torschützenliste eines Spiel eingetragen hat.

Spielbericht wbl. D-Jugend 22.03.2026❗NEU❗

Am Sonntag, den 22.03.2026 fand das letzte Spiel der Saison für die weibliche D-Jugend der HSG Oberhessen statt. Die Mannschaft hatte die Möglichkeit, mit einem Sieg gegen die HSG Dietesheim/Mühlheim auf den 3. Platz in der Tabelle vorzurücken. Unterstützt wurden sie dabei von der HSG Preagberg, die am Samstag die HSG Isenburg/Zeppelinheim besiegte.
Das Spiel begann äußerst dynamisch und die Oberhessinnen zeigten ihren Siegeswillen. Bereits in den ersten drei Minuten erzielte Lea Sachse drei Tore und brachte die HSG Oberhessen mit 3:0 in Führung. Die Trainerin der HSG Dietesheim/Mühlheim sah sich bereits in der 4. Minute gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, als der Spielstand auf 1:4 erhöht wurde.
Die Grundlage für den späteren Sieg war, wie in den vorherigen Spielen, eine gelungene Abwehrleistung. Die Spielerinnen der HSG Oberhessen verstanden es hervorragend, die Angriffe der Gegner zu lesen und im Anschluss schnelle Tempogegenstöße zu initiieren. Torhüterin Hannah Gölz zeigte abermals ihr Können und parierte sowohl aus dem Spiel heraus als auch mehrere 7-Meter-Würfe. Dass es zunächst kein einfaches Spiel war, zeigte sich darin, dass das Spiel beidseitig von einigen gelben Karten und 2-Minuten-Strafen geprägt war. Zur Halbzeit stand es nur 7:11 für die HSG Oberhessen. Diese Führung hätte deutlich höher ausfallen müssen, da einige klare Chancen leichtfertig vergeben wurden.
In der zweiten Halbzeit bewiesen die Oberhessinnen erneut, dass sie bis zum Schluss konzentriert und konditionell stark waren. Immer wieder nutzten sie die Lücken in der Abwehr der HSG Dietesheim/Mühlheim, sei es mit Durchstößen über die Mitte oder durch Einläufe von außen. Besonders souverän zeigte sich Ida Wolfheimer mit zwei Treffern vom 7-Meter-Punkt, die der Torfrau keine Chance ließen.
Das Spiel endete mit einem klaren und deutlichen Ergebnis von 12:26, was den verdienten 3. Platz in der Tabelle für die Mädels der HSG Oberhessen bedeutete.
Die Freude über den 3. Platz in der Tabelle war riesig! Nach den ersten Spielen zu Beginn der Saison hatte niemand mit diesem tollen Ergebnis gerechnet. Der Erfolg zeigt eindrucksvoll, dass sich Freude am Spiel, Wille, Disziplin und Einsatzbereitschaft für die Mannschaft auszahlen.
Ein herzliches Dankeschön geht an das Trainerteam Andreas Schaft und Thomas Schubert, deren Engagement und Einsatz entscheidend zum Erfolg der Mannschaft beigetragen haben.
Mit diesem positiven Abschluss der Saison dürfen die Spielerinnen der HSG Oberhessen voller Motivation in die nächste Saison starten, um weiterhin ihre Fähigkeiten zu verbessern und ihre Erfolge auszubauen.

HSG goes Leichtathletik

Keine Sorge, die HSG wird nicht die Sportart wechseln. Aber manchmal dienen andere Events sehr gut als Vorbereitung auf die kommende Runde oder bieten eine willkommene Abwechslung im Handball-Alltag.
Und so starteten 11 SpielerInnen und drei Trainer gemeinsam mit 2850 anderen LäuferInnen des OCL Laufs auf die ca. 5 KM lange Strecke durch Nidda. Spieler der männlichen C Jugend und Spielerinnen der weiblichen D und B Jugend gaben ihr bestes und erzielten teilweise einstellige Platzierungen in ihren Altersklassen. Laufen ist und bleibt eben die Grundvoraussetzung im Handball, und das haben alle Beteiligten an diesem Abend in Nidda bravourös bewiesen. Nach erfolgreichem Zieleinlauf ging es dann noch gemeinsam auf die Finisher-Party und der Abend klang mit dem ein oder anderen Getränk, Essen, vielen erlebten lustigen und berichtenswerten Geschichten rund um den Lauf aus. Stolz auf das Geleistete und mit dem festen Entschluss, nächstes Jahr wieder dabei zu sein ging es dann auf den Heimweg.
Bewegt und Motiviert vom OCL Lauf starteten unabhängig voneinander die beteiligten Coaches noch am gleichen Abend mit neuen Plänen: Am 28. September wurde der Kalbsvilla-Lauf und das zeitgleich stattfindende Sportabzeichen-Event der Eintracht Glauberg als Ziel auserkoren. Leider zogen sich einige wenige Spieler bei ihren Spielen am Tag zuvor kleinere Verletzungen zu, so dass aber dennoch 4 Spieler aus der männlichen D und C Jugend in Glauberg ihr Sportabzeichen, teilweise in Gold, im Dress der HSG Oberhessen errangen. Und auch beim Kalbsvilla-Lauf in Ortenberg gingen die Coaches der weiblichen B-Jugend zusammen mit Jette Roos an den Start über 5,5 KM.
Zwei weitere schöne Events, gemeinsam mit Spielern und Trainern abseits des Regel-Handball-Betriebs versüßten das Handball-Wochenende für alle Teilnehmer und machten Lust auf mehr. Die nächsten Pläne liegen bereits in den Schubladen…

Längste Auswärtsfahrt der Saison - wbl. B-Jugend

Das erste Spiel der weiblichen B-Jugend, die auf Grund der Spielgemeinschaft mit Gedern/Nidda im Bezirk Gießen antritt, stand gegen den VfB Driedorf an: 90 KM einfache Fahrtstrecke bis zur Ausweichhalle des VfB in Mengerskirchen, direkt an der Grenze zu Rheinland-Pfalz. Nach 1h 20 min Fahrtzeit hätte man auch vermuten können, die Mädels wären versehentlich in der Regionalliga gelandet, aber es handelte sich tatsächlich um ein Bezirksligaspiel. Die ohnehin dünn besetzte Mannschaft musste neben der Langzeitverletzten Josie Gremlica, welche jedoch als Mannschafts-DJ die Reise mit antrat, noch mit Mia Holzapfel und Lena Rausch zwei kurzfristige Ausfälle verkraften. Die Aufrückerinnen aus der C-Jugend waren an diesem Spieltag Nele Peuker, Mailin Leiß und Tessa Seum. Mit einer Auswechselspielerin starteten die jungen Damen in ihr erstes Saisonspiel und schlugen sich engagiert und nicht aufsteckend gegen die mit voller Auswechselbank angetretenen Gastgeberinnen. Hielten die Mädels in den ersten 7 Minuten bis zum 2:2 noch gut mit, ergab ein kleiner Zwischensprint der Driedorferinnen bis zur 16. Minute beim 9:4 erstmals einen 5 Tore Abstand. Mit Schwankungen in beide Richtungen ging es durch einen von Jette Roos sehenswerten direkt verwandelten Freiwurf mit 15:10 in die Halbzeitpause. Die mitgereisten Fans der Mädels um die Coaches Paula und Patrick waren positiv beeindruckt von den nicht aufsteckenden Mädels und man rechnete sich durchaus noch Chancen auf einen engeren Spielausgang aus, wenn denn bei den Gegnern die am Ende mit 14 Treffern herausragende Akteurin besser in den Griff bekommen wird.
Die zweite Spielhälfte brachte jedoch nicht mehr die erhoffte Wende. Es bleibt aber festzuhalten, dass entgegen früherer Spiele zu keinem Moment aufgesteckt oder aufgegeben wurde. Die Mädels spielten gut zusammen und besonders im Angriff wurde das deutlich verbesserte Zusammenspiel im Rückraum als auch über die Einläufer- und Kreisspielerinnen von den mitgereisten Fans freudig registriert. Die Anzeigetafel zeigte zuletzt das Resultat 30:23 und Mannschafts-DJ Josie Gremlica heizte anschließend den Mädels mit lauter Musik innerhalb und ausserhalb der Kabine ordentlich ein, so dass sich sicherlich einige fragten, welche Mannschaft eigentlich gerade das Spiel gewonnen hatte.
Am Ende bleibt eine Niederlage bei ansonsten vielen kuriosen und positiven Erlebnissen auf der längsten Auswärtsfahrt der Saison: eine Fahrradhupe als Time-Out-Signal, eine glänzendes Comeback von Klara Lautenschläger nach ihrer Schulterverletzung, jeder Feldspielerin taucht in der Torschützenliste auf und die Erfahrung, dass es bei der Erstürmung eines Burger Kings auf dem Heimweg durchaus gelingen kann, den gesamten Bestand einer Filiale an Hot Brownies zu verspeisen.