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Herren I / Bezirksliga

Die Meisterstory❗NEU❗
Als die erste Herrenmannschaft der HSG Oberhessen am 28.02.26 um 20:50Uhr nach dem 39:30 (22:11) als Meister der Bezirksliga Offenbach/Hanau endgültig feststand, dürfte es niemanden, der sich mit der Materie Handball in der Region auseinandersetzt, mehr gewundert haben. „Meister schon im Februar“, kennt man außerhalb von Jugendmannschaften wohl nur aus den glorreichen Zeiten des THW Kiel oder des FC Bayern München in den Belles Etages des Handball- bzw. Fußballsports. Nach 16 Siegen aus 16 Saisonspielen ist es für die 2013 aus den Stammvereinen von Büdingen, Bleichenbach und Limeshain gegründete HSG Oberhessen aber nur die logische Konsequenz eines Prozesses der mehrere Jahre zurückliegt.
Dabei decken sich einige Details mit den heutigen. Nachdem die Saison der Bezirksliga B (heute Bezirksklasse) im Frühjahr 2020 aufgrund von Corona abgebrochen wurde stand die damalige „Fahrstuhlmannschaft“ der HSG Oberhessen als Aufsteiger in die Bezirksliga A (heute Bezirksliga) fest.
Als Saisonziel für die nächste Saison, die corona-bedingt erst im Herbst 2021 startete gab man damals das Ziel Klassenerhalt aus, mit vielen neuen jungen Gesichtern wusste man nicht wo man steht und generell war nach der langen Pflichtspielpause vieles Ungewiss.
Heutige etablierte Gesichter finden damals ihren Ursprung oder waren damals schon Führungsspieler. „2020 gab es den letzten Schwung an Jugendspielern, wovon heute noch einige etabliert sind. Jan Niklas Vogel heute Co-Kapitän und Dauerbrenner am Kreis, Paul Ditzel im Rückraum bis vor einem Jahr sowie auch Joshua Lange und Jonas Teubner auf Außen/Kreis bis Anfang der aktuellen Saison“, erinnerte sich Sportdirektor Steffen Tomann, dessen Anstellung als Männerwart auch erst im Januar 2022 erfolgte, er aber mit dem Verein schon viele Jahre länger verwurzelt ist.
Die Saison 2021/2022 wurde zwar weiterhin durch Coronabestimmungen flankiert, aber in abgespeckter Variante durchgezogen. Am Ende der Aufstiegsrunde standen die Oberhessen auf Rang drei der Tabelle, ein Nichtaufstiegsplatz, der aber zu einem wurde da die damalige HSG Preagberg II nicht aufsteigen konnte, da die Erste bereits in der Bezirksoberliga rangierte. Den Oberhessen um den damaligen Kapitän Christian Wenzel gelang also mehr oder minder der unverhoffte Doppelaufstieg. „Durchmarsch von der B-Klasse in die BOL, dass ging vielleicht zu schnell“, erinnerte sich Tomann.
Trotz Aufstieg schied der damalige Trainer Peter Peristeris aus und mit Kai Vormwald stand ein neues Gesicht an der Seitenlinie. Mit nur fünf Siegen aus 26 Spielen hielt man sich als Drittletzter mit viel Mühe in der höchsten Klasse des Bezirks Offenbach/Hanau und verstärkte sich im Sommer mit Christoph Schildger. Der 29-Jährige entwickelte sich neben Moritz Hees rasch zum Top-Scorer des Teams und machte sich Unverzichtbar.
Man startete achtbar in die zweite Bezirksoberligasaison und bewegte sich im Mittelfeld der Tabelle. „Völlig überraschend“ erinnerte sich Tomann schlug man plötzlich gar noch den Liga-Primus TV Gelnhausen II mit 29:27 (19:10) vor heimischem Publikum und stand augenscheinlich vor einer ruhigen und erfolgreichen Saison. Es folgte noch ein Unentschieden in Nidderau und einer anschließenden Niederlagenserie von 13 Spielen in Folge und die Freistellung von Trainer Kai Vormwald im Februar 2024. Ausgerechnet an dem Wochenende des feststehenden Abstiegs gewinnt die Mannschaft erstmals wieder mit 31:28 bei der TGS Seligenstadt. Trainer damals: Jan Wacker.
„Steffen hat mich gefragt ob wir das zusammen bis zum Ende der Saison machen wollen. Da ich nach meiner aktiven Karriere nie als Cheftrainer tätig war, unterstützte er mich bis Saisonende. Danach sollte eigentlich Schluss sein“, schmunzelte der 45-Jährige. Wacker blieb Trainer, auch wenn ihm die Wende auf Anhieb nicht gelang. Tomann aber hielt an Wacker fest und sah die Vision, dass sich eine Klasse tiefer etwas entwickeln könnte. „Wir haben für die Niederlagenserie mehrere Sachen verantwortlich gemacht. Neben Verletzungspech, allen voran der Ausfall von Mittelmann Jakob Hees (Achillesehnenriss) wug schwer dazu noch die typischen Prozesse wenn man sich im Abstiegskampf befindet, sowie dass die Mannschaft ein Stück weiter über ihrem Limit gespielt hat“, blickt Tomann zurück.
Letzte Saison wollte man in der Bezirksliga wieder Fuß fassen, bzw. konsulidieren. „Wir haben bewusst und auch zurecht nicht das Ziel des direkten Wiederaufstieges ausgerufen, dass wäre mit dem dünnen Kader auch vermessen gewesen“, so Tomann. In einer holprigen Hinrunde, wo man nach der Konstanz suchte, erwies sich die zurückhaltende Formulierung als richtig. Im Oktober stieß Neuzugang auf Linksaußen Moritz Hanauske zu den Oberhessen hinzu. „Die Hinrunde war die reinste Achterbahnfahrt. Zuhause konnten wir immer doppelt punkten, auswärts allerdings gelang uns nicht ein Sieg“, erinnert sich Jan Wacker.
In der Rückrunde stabilsierte sich alles, auch wenn dem Kader weiter die Breite fehlte kam Konstanz ins Spiel der HSG. Vorallem im Tor sowie im Rückraum, waren die Oberhessen auf Verstärkung aus der zweiten Mannschaft angewiesen. Trotzdem stand am Ende der Rückserie nur eine Niederlage (34:36) am 23.02.25 gegen die am Ende aufgestiegenden Altenhaßlauer Sandhasen mussten die Oberhessen den Kürzeren ziehen. Diese Niederlage ist auch seit knapp 400 Tagen die Letzte, was den immer steigenden positiven Trend seit Abstieg wohl am meisten markiert.
Im Sommer 2025 wurde dann am Aufstiegskader getüftelt. Florian Baatz (Landesliga; TGS Niederrodenbach), Till Uth (Oberliga; TV Hüttenberg U23), Uwe Hergert (Bezirksliga; TG Friedberg II) und im Laufe der Saison noch Cedric Neuser (zeitweise u.a. VFL Eintracht Hagen; 2. Sowie 3. Liga), verstärkten die Oberhessen qualitativ allen voran in der Spitze aber auch in der Breite mit weiteren Ergänzungen aus der zweiten Mannschaft wie John Appel oder Bastian Walterhöfer hat Tomann wohl den mit Abstand besten Kader der Bezirksliga zusammengestellt. „Alle Zugänge bis auf Cedric im Herbst, kommen hierher mit Bezug zu früheren Zeiten der HSG oder der Stammvereine, sonst würden wir solche Spieler ohne finanzielle Mittel wohl nicht ziehen könnten. Alle waren sofort im Team integriert und verstärkten das seit den beschriebenden Jahren immer weiter wachsende Mannschaftsgefüge“, so Tomann und fügte an: „Mit so einem Kader musst du den Anspruch haben aufsteigen zu wollen, bewusst defensiv sind wir mit dem Anspruch den letztjährigen vierten Platz zu bestätigen zu wollen nach außen aufgetreten, intern war das Ziel klar formuliert. Ein Szenario wie es nun ausgehen zu scheint, hatten wir uns aber auch nicht ausgemalt“. Die Saison läuft für die Oberhessen wie geschmiert, bis auf wenige Ausnahmen marschiert die HSG durch die Spiele. Eng aussehende Topspiele entschieden sie deutlich und auch knifflige Auswärtsaufgaben lösten sie souverän. Aktuell stehen 19 Siege aus 19 Spielen zu Buche. Drei Siege zur perfekten Saison fehlen noch.
„Klar ist, dass wir in die kommende Bezirksoberligasaison mit einem ganz anderen Grundfundament gehen als noch 2022“, so Tomann. „Der Aufstieg jetzt ist aus rein qualitativen Blickpunkten der einzige logische und verdiente Schritt. Wir müssen auch für die seit 2021 stets steigenden Zuschauerzahlen neue Reize setzen. Noch eine Saison, wo man draußen nur über die Höhe des Ergebnisses spekuliert tut einem Verein nicht gut, egal ob positiv oder negativ“, so Tomann und stellt fest: „Wir haben hier aktuell was echt fruchtbares geschaffen. Nach Corona haben wir teilweise vor tristen 30-50 Zuschauern gespielt. Nun sind dreistellige Zuschauerzahlen usus, die zum Aufstieg inkl. Meisterspiel gegen Preagberg in 350 in einer vollen Wilhelm-Lückert-Halle gipfelten. Die Menschen identifizieren sich mit Spielern und Gesichtern, die Mannschaft ist mit einigen punktuellen Veränderungen meist stets dieselbe. Identifikationsfiguren bleiben erhalten oder kommen in Person von Flo, Till oder Uwe auch noch hinzu. Zudem kommt, dass wir inzwischen mit Dirk Vogel als Hallensprecher stetiger Higlight- und Tormusik ein Grundsatz geschaffen haben, der auch in den oberen Ligen des Landes nicht selbstverständlich ist. Die Kontiunität auf der Trainerposition ist wichtig, deswegen ist die Verlängerung mit Jan und Thomas (Kreis-Anzeiger berichtete) der logische Schritt gewesen, bilanzierte Tomann abschließend.
Um die perfekte Saison 25/26 beschließen wartet auf die Oberhessen noch 2 Spiele.
Letztes Heimspiel der Saison am 18.04.2026 in der Wilhelm-Lückert-Halle in Büdingen.
Bericht 25.04.2026❗NEU❗
Die erste Herrenmannschaft der HSG Oberhessen schließt die Saison der Bezirksliga Offenbach/Hanau perfekt ab. Mit einem Auswärtssieg in Langenselbold gelingt dem Aufsteiger und Meister im 22. Spiel der 22. Sieg. TV Langenselbold II 29:25 (12:18) HSG Oberhessen. „Mit dem letzten Sieg haben wir was ganz Besonderes geschaffen und der bereits sehr guten Saison die Krone aufgesetzt. Riesenkompliment an die komplette Mannschaft. Verlustpunktfrei eine Saison beenden passiert nicht jedem Handballer in seiner Karriere“, sagte HSG-Trainer Jan Wacker. Mit beeindruckenden 44:0 Punkten beschließen die Oberhessen die Saison. Zum Mitaufsteiger Schwung sich die HSG Dreieich auf Tabellenplatz zwei mit 26:18 Zählern, die HSGO bewegte sich also in einer eigenen Liga. Gegner Langenselbold II beendet die Saison auf Tabellenplatz acht mit 20:24 Punkten. Absteiger in die Bezirksklasse sind die SG Hainhausen und die HSG Dietzenbach II.
Zum Saisonabschluss zeigten die Oberhessen mannschaftlich einmal mehr eine geschlossene Leistung. Christoph Schildger und Florian Baatz erzielten je Sieben Treffer für ihre Farben, dicht gefolgt vom Kapitänsduo Moritz Hees und Jan Niklas Vogel mit je sechs Treffern. Zudem feierte Rechtsaußen Florian Pöperny sein Comeback nach langer Verletzungspause.
Zu Beginn des Spiels gehen die Gastgeber erst in Führung ehe die Oberhessen mit 3:2 in der fünften Minute erstmals das Führungszepter übernehmen. Zweimal Moritz Hees und je einmal Florian Baatz sowie Jan Niklas Vogel sorgen nach rund zehn Minuten mit ihren Toren für einen 4:0-Lauf und distanzieren die Gastgeber mit 10:5. Den Vorsprung halten die Gäste auch im verlauf des ersten Durchgangs und gehen mit einem komfortablen 18:12 in die Halbzeitpause.
Im zweiten Durchgang wollen die Oberhessen schnell für eine Vorentscheidung sorgen Till Uth und Florian Baatz doppelt schrauben die Führung direkt auf 21:12. Im Anschluss steckten die Gastgeber auch nicht auf. Zwar begünstigt durch einige zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen, kämpften sich die Selbolder zurück ins Spiel und verkürzten den Abstand auf fünf Tore. Vogel durchbricht den Bann in der 43. Minute und erhöht wieder auf 25:19 für die Oberhessen. In der 49. Minute ist der alte neun Tore Abstand dann wiederhergestellt nur die Partie noch nicht vorbei. Langenselbold kämpft sich erneut zurück und hat per Tempogegenstoß die Chance auf drei Tore zu verkürzen. Vogel und Schildger beenden den Lauf der Gäste mit ihren Treffern zum 33:28 sowie 34:28 in der 57. Minute und entscheiden die Partie endgültig. Am Ende gewinnen die Oberhessen, die ihre letzte Auswärtspleite in selbiger Halle im Dezember 2024 einstecken mussten, mit 35:29. „Das war noch mit ein paar Widerständen eine intensive letzte Halbzeit der Saison. Wir haben uns aber nicht den Schneid abkaufen lassen, durchgezogen und auch das 22. Saisonspiel hochverdient gewonnen. Mit dem Lob und den Glückwünschen an meine Mannschaft kann ich mich nur wiederholen, die Saison war lang und wir waren allzeit bereit und haben alle Mannschaften die sich uns in den Weg gestellt haben bezwungen. Das es so ideal läuft, haben wir uns vor Saisonbeginn nicht vorstellen können, aber Woche für Woche hat es sich mehr abgezeichnet, weswegen wir uns nach der perfekten Meisterschaft fest vorgenommen haben, die Saison perfekt durchzuziehen. So haben wir auch den Druck bis zum Ende hochgehalten“, bilanzierte Jan Wacker abschließend.
Für die Oberhessen geht es nun in die wohlverdiente Sommerpause. Starttermin für die Vorbereitung für die neue Bezirksoberligasaison ist Anfang Juni. Die neue Runde startet am Wochenende vom 12./13. September.
Bericht 18.04.2026
Die Herren 1 der HSG Oberhessen sind in der Bezirksliga Offenbach/Hanau den vorletzten Schritt zur perfekten Saison gegangen. Vor rund 120 Zuschauern, beim letzten Heimspiel der Saison schlugen sie den Tabellenzweiten aus Dreieich mit acht Treffern unterschied. HSG Oberhessen 35:27 (17:13) HSG Dreieich. „Das war kein einfaches Spiel, deswegen Kompliment an die ganze Mannschaft, die den Kampf von Beginn an angenommen hat“, sagte Jan Wacker im Anschluss an die Partie. Für die Oberhessen war es der 21. Sieg im 21. Saisonspiel, somit steht der perfekten Saison nurnoch eine Aufgabe kommenden Samstag in Langenselbold entgegen. Die HSG Dreieich hat nun mit 24:18 Punkten den Aufstieg mit den Oberhessen gemeinsam nicht mehr in der eigenen Hand. Der punktgleiche TV Flieden II gewinnt den direkten Vergleich gegen die Sprendlinger und würde somit mit einem Sieg den Oberhessen in die höchste Spielklasse des Bezirks folgen.
Zu Beginn der Parties eröffnete Oberhessens bester Torschütze, Christoph Schildger, am Samstagabend mit einem seiner neun Treffer den Torreigen zur 1:0 Führung für den Gastgeber. Die Oberhessen stellten zu Beginn eine stabile 6:0-Abwehr und hatte einen gut aufgelegten Uwe Hergert im Tor, der direkt zu Beginn mit einigen Paraden glänzte. Mit drei Toren in Serie, durch Michel Wenzel, Florian Baatz und Schildger, zur 10:5 Führung zwingen die Gastgeber die Dreieicher in die erste Auszeit der Partie. Die Führung der HSGO bleibt bis zum Pausenpfiff konstant. Per Siebenmeter verpasst der Aufsteiger mit der Pausensirene auf fünf Tore zu erhöhen, mit 17:13 ging es in die Pause. „Wir sind mit einem guten Defensivverbund ins Spiel gekommen. Dreieich hat gezeigt, warum sie in dem Jahr bis jetzt nur eine Partie verloren haben und um den Aufstieg in die BOL mitspielen“, sagte Wacker zur Pause.
Die vor der Pause verpasste 18:13 Führung besorgte Moritz Hees direkt nach Wiederanpfiff. In der 44. Minute schraubt Schildger das Ergebnis auf plus sieben Tore (26:19) in die Höhe und die Partie scheint entschieden. Durch einige Unkonzentrierten Angriffe schmilzt die Oberhessen-Führung in der Schlussphase dahin. Die Gäste haben etwa zehn Minuten vor Schluss die Chance auf nur noch zwei Tore zu verkürzen. Schildger fängt die Kugel aber ab und erhöht auf 29:25 für die HSGO. Im Anschluss kochen die Emotionen seitens der Gäste nochmal richtig hoch. Nach einer roten Karte verwandelt Jan Niklas Vogel den fälligen Siebenmeter zum 30:25 in der 54. Minute und sorgt somit für die Entscheidung. Am Ende gewinnt die HSG mit 35:27. „Wir haben in einer doch hitzigen Schlussphase die Nerven behalten und haben uns durchgesetzt. Am Ende ist das Ergebnis womöglich etwas deutlicher als es die letzte Viertelstunde aussah. Gegen einen gut aufgelegten Gegner haben wir trotzdem verdient und souverän gewonnen“, bilanzierte HSG-Trainer Wacker und bedankte sich im Rahmen des letzten Heimspiels im Namen seines kompletten Teams für die tolle Unterstützung, die die HSG-Herren zuhause in der Saison erfahren haben.“Stets mind. Dreistellige Zuschauerzahlen hat es bei der HSG in einer kompletten Saison länger nicht gegeben, da können wir schon stolz auf uns sein“ so der Coach.
Um die perfekte Saison zu beschließen, muss der Meister und Aufsteiger am kommenden Samstag um 16:00Uhr nochmals ran. Gegen den TV Langenselbold II steht das letzte Duell für die Oberhessen in der Saison an.
Bericht 21.03.2026
Am vergangenen Sonntagnachmittag hat die erste Herrenmannschaft standesgemäß mit einem Sieg in die Osterpause verabschiedet. Ohne großen Glanz gewinnt die Mannschaft von Trainer Jan Wacker in Mühlheim, marschiert aber dennoch mit Meilenstiefeln der Konkurrenz davon (Bezirksliga Offenbach/Hanau). HSG Dietesheim/Mühlheim 29:38 (10:16) HSG Oberhessen. „Mit zu vielen vergebenen Chancen haben wir uns das Leben etwas schwerer gemacht als nötig. Am Ende steht aber ein verdienter Auswärtssieg“, so Wacker im Anschluss an die Partie. Saisonübergreifend ist das nun der 25. Sieg in Serie für die seit knapp 400 Tagen unbesiegten Oberhessen. Mühlheim steht durch die Niederlage auf Tabellenplatz sechs mit 19:19 Punkten. Hat aber rechnerisch noch die Chance den Oberhessen in die Bezirksoberliga zu folgen. Der Kampf um den zweiten Aufstiegsplatz in der Liga ist heiß umkämpft. Aktuell rangiert die HSG Dreieich auf Tabellenplatz zwei mit 24:16 Punkten. Am Sonntagnachmittag avancierte Moritz Hees mit acht Treffern zum besten Schützen der Partie.
Linksaußen Michel Wenzel eröffnete die Partie mit seinem Treffer zum 1:0 nach knapp 40 Sekunden. Im Anschluss folgte eine umkämpfte Phase wo die Oberhessen sich im Angriff ungewöhnlich schwer taten. Fehlwürfe und Fehlpässe schlichen sich sein, sodass die Gastgeber in den ersten 15 Minuten mehrfach in Führung gingen. Mit einer weitestgehend stabilen 3:2:1-Deckung und einem gut aufgelegten Max Klier im Tor steigerten sich die Oberhessen im Verlaufe des ersten Abschnittes und setzten sich in der 20. Minute nach 7:7 Ausgleich durch Florian Baatz auf 11:7 ab, Moritz Hees verwandelte vom Siebenmeterstrich. Kurz vor der Pausensirene hat der Bleichenbächer Till Uth das letzte Wort mit seinem zweiten Tor des Spiels zum 16:10 Halbzeitstand.
Der zweite Durchgang startete etwas rasanter vom Tempo als der erste. Den Gastgebern gelangen nun mehr Torerfolge, die die Oberhessen aber immer wieder erwidern konnten, sodass sich am Abstand wenig änderte. In der 45. Minute sind es die Gäste gar eher die mit einem 3:0-Lauf, vollendet von Michel Wenzel zum 27:18, auf neun Tore davonzogen. Zum Ende des Spiels drohte es dann aber doch noch spannend zu werden. Nach einem 4:0-Lauf waren die Gastgeber plötzlich wieder nah dran und verkürzten auf 27:30 in der 54. Minute. Der Meister lässt sich aber nicht so einfach aus der Ruhe bringen: Wacker stellt in der Schlussphase wieder auf die eingespielte 6:0-Abwehr um und Cedric Neuser sowie Chris Schildger setzten sechs Minuten mit je einem Treffer zum 32:27 die wohl entschiedenen Nadelstiche. Am Ende machen die Oberhessen es deutlich. Auch im zweiten Durchgang hat Uth das letzte Wort und trifft zum 38:29 Auswärtssieg. „Zum Ende der Saison ist es oft schwer die Spannung hochzuhalten, wenn du den entscheidenden Erfolg schon gefeiert hast. Stellenweise merkt man es uns an, aber man sieht auch, dass wir noch ein letztes Ziel haben. Das Ziel die Saison zu Null zu beenden, und diesem Ziel sind wir heute wieder einen Schritt nähergekommen. Zudem studieren wir aktuell eine Alternative Abwehrvariante ein, die in verschiedenen Konstellationen wieder gut funktioniert hat“, bilanzierte Wacker abschließend.
Nun geht es für den zukünftigen Bezirksoberligisten in die Osterpause. Der Trainingsbetrieb läuft normal weiter, nur an den Wochenenden ist nun erstmal drei Wochen Ruhe angesagt. Weiter geht’s aktuell planmäßig mit dem letzten Heimspiel der Saison am 18.04. zuhause in Büdingen gegen die HSG Dreieich. Es besteht aber die Möglichkeit, dass die neu angesetzte Partie gegen die SG Hainhausen eine Woche früher am 11.04. über die Bühne geht. Den ursprünglichen Termin am 21.02. mussten die Hainhäuser absagen.
Damen I / Bezirksoberliga

Spielbericht 25.04.2026❗NEU❗
Die Handballdamen der HSG Oberhessen haben die Saison 25/26 mit einem Sieg beschlossen. Die Mannschaft von Trainer Daniel Porebska zeigt sich zum Ende der Runde in guter Form und gewann drei der letzten vier Partien. SV Hochland/Fischborn 21:24 (9:14) HSG Oberhessen. „Ähnlich wie letzte Woche spielen wir eine sehr gute erste Halbzeit und bringen dann den Sieg im zweiten Durchgang über die Ziellinie. Kompliment an die Mädels für den starken Endspurt“, sagte HSG-Coach Porebska. Mit dem Sieg beschließen die HSG-Blitze die Saison auf Tabellenplatz neun mit 18:26 Zählern. Gegner Fischborn rangiert auf dem letzten Rang und steigt neben dem TV Altenhaßlau und der TSG Offenbach-Bürgel II in die Bezirksliga ab. Als Meister in die Oberliga steigen die Damen der SG Bruchköbel auf.
Die Partie am Samstagabend in der Großsporthalle Birstein beginnt mit dem Führungstreffer der Gastgeber nach rund 45 Sekunden. Johanna Mickel zwei- sowie Gloria Haller und Annika Stark einfach drehen das Spiel dann frühzeitig für die HSG-Blitze in eine 4:1 Führung. Der Vorsprung hält sich für die Oberhesserinnen dann konstant. Mit einer sattelfesten Abwehr kassieren die Gäste nur neun Gegentreffer im ersten Durchgang, was Porebska positiv erwähnt: „Wir standen defensiv sicher und haben offensiv immer wieder gute Lösungen gefunden, weswegen wir mit einem souveränen 14:9 in die Pause gegangen sind“.
Der zweite Durchgang startet mit zwei Treffern für die Gastgeber, die Oberhesserinnen ließen mit einer Antwort aber nicht lange auf sich warten. Zweimal Gloria Haller und einmal Alina Belendir erhöhen im Anschluss auf 17:11 in der 36. Minute und holen den komfortablen Vorsprung wieder zurück. Bis in die Schlussphase verteidigen die HSG-Blitze ihren Vorsprung auch, ehe es fünf Minuten vor Ende nur noch 22:20 für die Gäste steht. Nach einer Auszeit trifft allerdings Kapitänin Annika Stark doppelt zur 24:20 Führung und entscheidet somit die Partie. Am Ende gewinnen die Oberhesserinnen mit 24:21. „Das Spiel war ein Abbild der Saison. Wir haben beinahe in jedem Spiel aufblitzen lassen, was wir zu leisten im Stande sein. Leider hat uns oft die Konstanz gefehlt, was uns in manchen Phasen dann einige Spiele gekostet hat. Am Ende aber haben wir die Klasse gehalten und wollen im Sommer mehr dran arbeiten, dass wir uns wieder mehr in Richtung Mittelfeld der Tabelle bewegen“, sagte Trainer Porebska abschließend und spricht seiner Mannschaft aber zum Ende noch ein Kompliment aus: „Die Mädels haben sich immer voll reingehängt und haben die ganze Saison gegen alle Widerstände angekämpft. Einstellungstechnisch haben wir uns immer von der besten Seite gezeigt, was den guten Charakter der Mädels widerspiegelt. So bin ich auch für nächste Saison wieder optimistisch gestimmt, dass wir unser Potenzial mehr abrufen können“.
Nun ist aber erstmal Sommerpause angesagt. Ehe es im Juni mit der Vorbereitung auf die neue Bezirksoberligasaison losgeht. Dann aber ohne Rebecca Rothärmel, Gloria Haller, Ulrike Maschke und Anna Niedenthal die zum Saisonende die Handballschuhe an den Nagel hängen oder eine Handballpause einlegen.
Spielbericht 18.04.2026
Die Handballdamen der HSG Oberhessen haben in ihrem letzten Heimspiel der Saison einen Sieg eingefahren (Bezirksoberliga Offenbach/Hanau). Die Mannschaft von Daniel Porebska bezwingt den Tabellenvierten nach einem fulminanten Start. HSG Oberhessen 24:20 (17:9) HSG Isenburg/Zepel. „Die Mädels haben mit einer sehr starken ersten Halbzeit den Grundstein für den Sieg gelegt“, sagte HSG-Trainer Daniel Porebska. Mit dem Sieg ermöglichen sich die HSG-Blitze am letzten Spieltag mit einem weiteren doppelten Punktgewinn in der Tabelle noch ein paar Plätze zu klettern. Aktuell stehen sie mit 16:26 Zählern auf Rang zehn. Isenburg rangiert nach der Pleite bei der HSGO unverändert auf Rang vier mit 22:19 Punkten. Nach Abpfiff der Partie wurde es auf Seiten der Oberhesserinnen nochmal emotional, da vier Spielerinnen verabschiedet wurden.
Die HSG-Blitze starteten fulminant in die Partie: Sieben Tore in Serie erzielten die Oberhesserinnen und führten in der 12. Minute mit 7:0. Johanna Mickel erzielte mit sieben Toren die meisten für ihre Farben und trifft bereits während des Torelaufs vierfach. Die Gäste erwischten einen desolaten Start und erzielen in der 13. Minute erst ihren ersten Treffer des Spiels und finden auch so langsam in die Begegnung. Zur Pause halten die Oberhesserinnen den Vorsprung und führen überraschend mit 17:9 zur Pause. „Wir stehen am Anfang gut in der Abwehr und auch Jolene im Tor kommt zu einigen starken Paraden. Den hohen Vorsprung vom Beginn transportieren wir dann gut in die Halbzeit“, sagte Porebska.
In den zweiten Abschnitt kommen die Oberhesserinnen dann erst nur schleppend. Zehn Minuten dauert es, bis Linda Uebel den ersten Treffer zum 18:12 für ihr Team erzielen kann. Die routinierte Kreisläuferin setzte im nächsten Angriff dann auch den nächsten Torerfolg zum 19:12. Die HSG-Blitze tun sich offensiv aber konsequent schwer im zweiten Durchgang, weswegen der Deckel nie so richtig auf der Partie drauf ist. Die Gäste nutzen diese Schwäche der Gastgeberinnen allerdings auch nicht konsequent aus, weswegen der Treffer zum 23:17 durch Alina Belendir in der 56. Minute die Partie spätestens entscheidet. Am Ende gewinnt die HSGO mit 24:20. „Die zweite Halbzeit war defensiv völlig solide nur in der Offensive haben wir uns schwerer getan. Isenburg kam aber nie mehr richtig in den gefährlichen Bereich Ergebnistechnisch, weswegen wir das Ding auch weitestgehend souverän und verdient ziehen“, so Porebska der sich im Namen des Teams bei den Zuschauern, für die am Ende doch nicht unerfolgreiche Saison bedankt. Nach Abpfiff verabschiedeten die OberhesserinnenAnna Niedenthal, Ulrike Maschke, Gloria Haller und Rebecca Pfaff die ihre Handballschuhe an den Nagel hängen.
Kommendes Wochenende steht am Samstagabend in Fischborn die letzte Aufgabe an. Gegen das Tabellenschlusslicht wollen die Oberhessen die letzten beiden Punkte der Saison holen. Anpfiff der Partie ist um 18:00Uhr in der Großsporthalle in Birstein.
Spielbericht 21.03.2026
Die Handballdamen der HSG Oberhessen mussten am vergangenen Sonntagmittag sich der HSG Dietesheim/Mühlheim geschlagen geben. Dennoch könnten die HSG-Blitze kommendes Wochenende den Klassenerhalt von der Couch aus vorzeitig feiern. HSG Dietesheim/Mühlheim 30:20 (14:11) HSG Oberhessen. „Offensiv war das heute einzige Zeit leider etwas zu wenig, mit 20 Toren wird es schwer zu punkten“, sagte Porebska im Anschluss an die Partie und bedankte sich daraufhin direkt bei Ramona Sonnleitner, die in die Bresche sprang und aushilfsweise den Kasten der HSG-Blitze hütete. Die etatmäßige Kreisläuferin ist eigentlich schon im Handball-Ruhestand, sprang nun aufgrund des Engpasses aber kurzfristig ein. Oberhessen rangiert weiter auf Tabellenplatz zehn in der Tabelle mit 14:26 Zählern und spielt auch in der kommenden Saison wieder in der Bezirksoberliga (Offenbach/Hanau) sollte die SV Hochland/Fischborn nicht die letzten drei Spiele gewinnen, wovon eines gar gegen die HSG-Blitze ist. Mit neun Treffern avancierte Annika Stark zur besten Schützin des Spiels.
Zu Beginn der Partie gelingt es den leicht favorisierten Mühlheimerinnen viermal in Führung zu gehen, allerdings hatten die Gäste immer die passende Antwort parat und glichen immer wieder aus. Im Anschluss allerdings kommen die Gastgeberinnen besser in Fahrt und setzen sich auf 10:5 ab. Vor der Pause verkürzen die neunfache Torschützin Stark und Alina Belendir auf 11:14 und gestalten das Ergebnis noch offen.
Im zweiten Durchgang sorgten die Gastgeberinnen aber rasch für klare Verhältnisse. Nach zehn Minuten führten die Mühlheimerinnen mit 20:12 und Porebska nimmt bereits seine letzte Auszeit des Spiels. Stark trifft auch im Anschluss an das Timeout doppelt und verkürzt auf 14:20. Linda Uebel setzt noch einen drauf und trifft zum 15:20. Das kurz lodernde Feuer wird aber schnell von den Gastgeberinnen stillgelegt. Mit drei schnellen Toren im Gegenzug ist die Partie beim Stand von 23:15 in der 48. Minute entschieden. Am Ende gewinnen die Mühlheimerinnen mit 30:20. „Teilweise haben wir es auch heute wieder gut gemacht. Nur in der offensive haben wir uns zu viele Fehler geleistet, sodass wir zu wenig Druck ausüben konnten. Wir konzentrieren uns in der Osterpause nun auf die noch ausstehenden zwei Spiele“, sagte HSG-Blitze Coach Porebska. In dieser Pause laden die Oberhesserinnen am 26.03. in der Büdinger Wilhelm-Lückert-Halle zu einem „offenen Training“ ein. In der um 19:30Uhr steigenden Einheit wollen die HSG-Blitze neue Spielerinnen für das Team in der kommenden Saison gewinnen und laden alle Interessierten herzlich ein.
Die nächste Aufgabe steht dann am 18.04 in Büdingen gegen die HSG Isenburg/Zeppelinheim an. Anpfiff ist um 16:00Uhr.
Herren II / Bezirksklasse

Spielbericht 14.12.2025 ❗NEU❗
Im letzten Spiel der Hinrunde konnten unsere Herren 2 endlich mal eine Halbzeitführung über die Zielgerade bringen. Oft haben wir in der noch laufenden Saison zur Halbzeit geführt, doch meistens konnte man es an fehlendem Personal, mangelnde Kondition oder Unkonzentriertheit nicht über die volle Spielzeit ins Ziel retten. Doch diesmal konnten wir seit dem zweiten Spieltag mal wieder aus dem Vollen schöpfen. Mit Tim und Leander standen endlich wieder zwei weitere Leute für den Rückraum bereit und beide konnten Sören und Jan-Hendrik endlich mal entlasten. Zu Gast in der Waldsporthalle Oberau waren die dritten Herren des TV Langenselbold und rein tabellarisch mit Sicherheit kein Leckerbissen, aber das täuscht in einer diesjährigen sehr starken Liga definitiv. Bis zum 7:7 in der 13. Minute durch Esche war es eine sehr ausgeglichene Partie und wir konnten ordentlich aufs Tempo drücken. Jetzt lief es in der Abwehr richtig gut und das Zusammenspiel mit Manu im Tor funktionierte einwandfrei. Hinzu kam Lukas bei den 7-Metern, der einen halten konnte und an zwei Dingern dran war. So konnten wir in der 26. Minute mit 15:10 in Führung gehen und gingen dann verdient mit 16:12 in die Pause.
Der zweite Durchgang war dann eigentlich sehr ausgeglichen und in der 44. Minute konnten wir uns mit 26:20 absetzen, doch dann kam die größte Angst des Trainers auf Seite der Selbolder zurück aufs Feld und Thorsten Sczeburek machte schnell zwei Tore hintereinander. Hoffe Chepo nimmt es mir jetzt nicht übel, aber wäre er mal lieber am falschen Spielort geblieben, dann hätte unser Trainer weniger Kopfschmerzen gehabt J Jetzt kamen die Gäste Tor für Tor heran und man merkte uns, unseren zweiten Halbzeit Albtraum auch irgendwie an. Anders als in den letzten Spielen ließen wir aber nicht die Köpfe hängen, sondern gingen weiter nach vorne, zwar hätten wir den Sack viel früher zu machen müssen, aber irgendwie wäre das für uns zu einfach. Jetzt hielt uns Alex im Tor am Leben und Jan-Hendrik und Sören nahmen das Heft immer wieder in die Hand. Beim Stand von 33:31 in der 59. Minute und einen eroberten Ball, war die Erleichterung zu spüren, doch anders als im Spiel gegen den OFC gingen wir wieder in den Angriffs Modus und konnten einen Strafwurf mit dem Schlusspfiff heraus holen. Jetzt könnte man drüber streiten, wer den letzten Strafwurf wirft, über die Entscheidung des Trainers könnte man diskutieren, aber am Ende die richtige Entscheidung und Tim Rothärmel, der als Quereinsteiger vor der Saison zu uns gestoßen ist, hatte die große Last auf seinen Schultern. Mit seinem ersten Saisontor zum 34:31 Endstand verwandelte er den Strafwurf und alle waren überglücklich. Endlich haben wir in einer spannenden, schnellen und vom Schiedsrichter gut geleiteten Partie, den Sieg übers Ziel gerettet. Danke auch an die dritte Mannschaft des TV Langenselbold für das geile Spiel, wir stimmen weiter fleißig für Euch beim Gewinnspiel ab, dass ihr es noch nach Kiel schafft. Link über die TVL Homepage.
Im Anschluss ging es dann geschlossen in DAS! Schlemmer-Restaurant in der Waldsiedlung und es wurden einige leckere Schnitzeltürme verhaftet. Bei heißen Glühwein und kaltem Bier ließen wir die turbulente Hinrunde gemütlich ausklingen und starten jetzt entspannt in die Weihnachtszeit. Wir wünschen Euch alle schönen und ruhigen Feiertage. Bis nächstes Jahr.
Eure Herren 2
Spielbericht 01.11.2025
Sich selbst im Weg gestanden
Eine am Ende deutliche Niederlage gab es am Samstagabend gegen die SG Hainburg 2. Es zeigte sich mal wieder das zweite Gesicht der HSG Oberhessen 2, eine ordentliche erste Halbzeit, in der man immer wieder mal gut kombinieren konnte, aber nach der doppelten Manndeckung über 40 Minuten, konnte man sich zwar immer wieder gut in Szene setzen, aber am Ende scheiterte es am eigenen Unvermögen und am gegnerischen Torhüter. Dazu kamen viele leichte Ballverluste im Aufbauspiel und nicht genügend Abwehrarbeit. Klar gab es auch viele Entscheidungen, mit denen wir nicht einverstanden gewesen sind, aber in Summe lag es an uns. Zum Ende des Spiels haben wir dann komplett den Faden verloren und uns wirklich nicht gut verkauft. Das gehört wahrscheinlich auch zum Lernprozess dazu. Jetzt starten wir in eine neue Trainingswoche, am Wochenende sind wir spielfrei und können die Akkus wieder aufladen, bevor es zum Auswärtsspiel nach Altenhaßlau geht.
Spielbericht 19.10.2025
Einfach kann jeder!
Im Spiel am vergangenen Sonntag in Konradsdorf war die zweite Mannschaft der Kickers aus Offenbach zu Gast und rein tabellarisch war mit Sicherheit kein Augenschmaus zu erwarten, aber das widerlegten beide Mannschaften am Ende mit einem torreichen 38:37 für unsere Herren 2.
Endlich konnten wir mal von Anfang an richtig guten Handball spielen und konnten mit einer Führung im Rücken mal befreit aufspielen. Florian Schneider war der Mann der ersten Halbzeit und netzte ein ums andere Mal ein und stand am Ende bei 10 Treffern und konnte mit Sören Pfau, der ebenfalls bei 10 Treffern lag, gleichziehen. Mit einem ordentlichen Vorsprung von 22:18 ging es in die Pause.
Die Gäste aus Offenbach ließen sich aber nicht abschütteln, besonders die U21 Spieler der Gäste schafften immer wieder einfache Treffer. Beim Stand vom 29:29 war so ein wenig wieder die Unruhe in unserem Spiel, ein Trauma was uns so ein wenig verfolgt in der noch jungen Saison. Aber nach der roten gegen einen Gästespieler kam ein wenig die Ruhe und der Wille zurück. Das hat uns vielleicht im richtigen Zeitpunkt in die Karten gespielt und die zweite Luft kam endlich. Jetzt konnten wir uns endlich etwas absetzen und lagen drei Minuten vor Schluss mit 38:34 in Führung. Eigentlich schien das Spiel entschieden, aber die Gäste wollten sich mit der drohenden Niederlage nicht abfinden und machten drei Treffer in Folge. Am Ende können wir uns wahrscheinlich bei Alexander Schober im Tor bedanken, den wir vorm Spiel reaktivieren konnten nach einer langen Handballpause. Er hatte im Spiel einen schweren Stand, aber am Ende hat er den wurfstarken Rückraumspielern paar Granaten entschärfen können und strahlte dann viel Ruhe aus.
Egal, am Ende zählen die zwei Punkte und der erste Saisonsieg. Am Sonntag geht es direkt mit dem Auswärtsspiel in Klein-Auheim gegen die HSG Preagberg 3 um 14.00 Uhr weiter, bevor unsere Damen um 16.00 Uhr ran dürfen. Gehen wir mal davon aus, dass es kein langweiliger Sonntag wird
HSG Jugend
Spielbericht wbl. B-Jugend 14.03.2026❗NEU❗
Diesmal führte die Mädels um die Trainer Paula Hufnagel und Patrick Schmitt das letzte Auswärtsspiel nach Homberg (Ohm). Ging das Hinspiel noch mit 12:24 relativ deutlich verloren, galt es nun die Leistungssteigerungen der Mädels auch gegen TV Homberg im Ergebnis spür- und sichtbar umzusetzen. Wie so oft in dieser Saison starteten die Mädels ordentlich ins Spiel und konnten bis zum 6:4 für Homberg noch gut mithalten. Anschließend folgten 8 Minuten, die alle Beteiligten am liebsten vergessen hätten. Nichts funktionierte mehr, Abspielfehler folgten anderen technischen Fehlern, so dass es nach 6:4 recht schnell 15:4 für Homberg stand und das Spiel zu diesem Zeitpunkt praktisch schon entschieden war. Mit einem 18:6 ging es in die Halbzeitpause und die zweite Hälfte startete ähnlich wie die erste Halbzeit. Mit 5:4 Toren (Spielstand 23:10) konnten die Mädels rund um Torfrau Nele Schmidt den Beginn der zweiten Hälfte relativ ausgeglichen gestalten, bis erneut Homberg – teilweise in Unterzahl – bis auf 34:11 davonzog. Zu diesem Zeitpunkt war das Spielergebnis jedoch schon gar nicht mehr im Fokus der Mannschaften, Trainer und Zuschauer. Vielmehr pfiff sich das Schiedsrichtergespann immer mehr in den Mittelpunkt des Geschehens. Am Ende standen zwei unerklärliche rote Karten für die Mädels der weiblichen B-Jugend sowie der Versuch Trainer Patrick Schmitt in seiner 2-Minuten-Strafe tatsächlich für zwei Minuten von der Bank zu entfernen im Mittelpunkt des Geschehens. Rückblickend auf das Spiel muss aber eingestanden werden, dass auch die Schiedsrichter keinen Anteil daran hatten, dass erneut im Angriffsspiel nicht konzentriert die Vorgaben des Trainer-Teams umgesetzt wurden. Anstatt konsequent durch druckvolles Stoßen in die Lücken den Erfolg zu suchen, waren erneut eine Vielzahl an Fang- und Passfehlern sowie durchgehend zu geringe Abstände zur gegnerischen Abwehr der Grund, weshalb im Angriff die Durchschlagskraft fehlte.
Dennoch bleibt festzuhalten, dass erneut die Mannschaft bis auf drei Spielerinnen komplett aus Spielerinnen der aktuellen C-Jugend bestand und man somit , auch wenn der Wunsch nach zählbaren Erfolgen selbstverständlich immer da ist, vor allem die Weiterentwicklung der einzelnen Spielerinnen sehen muss.
Spielbericht wbl. C-Jugend 15.03.2026❗NEU❗
Sieg zum Saisonabschluss knapp verpasst
Nach der 36:22 Hinspiel-Niederlage waren die Mädels der weiblichen C-Jugend in ihrem letzten Saisonspiel motiviert, es nun gegen die zweite Mannschaft der HSG Rodgau / Nieder-Roden deutlich besser zu machen. Wollten sie doch ihre sichtbaren Entwicklungsschritte auch der großen Menge an mitgereisten Eltern und Fans aus der weiblichen B und D Jugend zeigen. Bis zur 9. Minuten gelang dies auch gut und man konnte bis zum Stand von 4:3 für Nieder-Roden auf Tuchfühlung bleiben. Anschließend startete Nieder-Roden jedoch einen kleinen Zwischenspurt und führte 8 Minuten später 10:5 . Aber die Mädels von Trainerlegende Michel Wenzel , der an diesem Tag von vier weiteren BetreuerInnen auf der Bank unterstützt wurde, steckten nicht auf und konnten mit einem eigenen Zwischensprint auf 11:10 verkürzen (24. Minute ) . Die Chance auf den Ausgleich zur Halbzeit wurde anschließend leider leichtfertig vergeben , so dass Nieder-Roden dann sogar mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Kabinen ging (12:10).
In der 43. Minute, beim Stand von 25:19 , hatte Nieder-Roden die größte Führung in der zweiten Halbzeit. Doch auch wenn es nur noch 7 Minuten zu spielen waren, steckten die Mädels der C-Jugend nicht auf und kamen Tor um Tor näher. Zahlreiche technische Fehler und der Umstand, dass an diesem Tag für kein einziges Foul auf Strafstoß entschieden wurde – es gab auch keine einzige gelbe Karte oder 2-Minuten-Strafe – führten schließlich dazu, dass das Spiel doch knapp mit 26:23 verloren ging.
Im Tor wurde die Truppe erneut durch Spielerinnen der weiblichen D-Jugend unterstützt und auch wenn es nicht zum zweiten Saisonsieg genügte, so gingen die Spielerinnen zu Recht mit erhobenem Haupte , welches an diesem Tag zur Feier des Saisonendes mit Glitzer erstrahlte, vom Feld.
Spielbericht män. C-Jugend 14.03.2026❗NEU❗
Am vergangenen Samstag konnte man sehen, wie ein Spiel als „Vize-Meister“ gegen den Tabellenletzten verlaufen kann, wenn die Beteiligten es gedanklich vor Anpfiff bereits gewonnen hatten. Startete die männliche C-Jugend standesgemäß mit einem 3:0 zu Beginn, so verlief das Spiel bis zum 7:2 durch Philipp Leonhardt noch erwartungsgemäß, auch wenn zu diesem Zeitpunkt bereits eine gewisse Trägheit im Angriffs- und Abwehrspiel sichtbar war. Die ohne den auf Skifreizeit weilenden Torwart Henri Appel angetretenen Jungs um Spielmacher Paul Knaf erlebten bis zur Halbzeitpause ein stetes Annähern der Fischborner Mannschaft, bis schließlich kurz nach Wiederanpfiff der zweiten Halbzeit erstmals beim Stand von 12:12 ausgeglichen wurde. Die kurz zuvor getätigte Halbzeitansprache von Trainerin Gloria Tomann schien nicht gefruchtet zu haben. Auch die fünf Minuten nach Wiederanpfiff getätigte Auszeit durch Co-Trainer Johannes Roos und das damit versuchte „Wachrütteln“ der Mannschaft fruchtete nicht sofort. Im Gegenteil, Fischborn ging in der 38. Spielminute sogar mit zwei Toren in Führung. Ein ums andere Mal trug sich Can Bostancioglu in die Torschützenliste auf der Seite Fischborns ein und steuerte am Ende 12 Treffer für die ohne Ersatzspieler angetretenen Fischborner bei. Dies war dann sicherlich auch ein ausschlaggebendes Kriterium, dass gegen Ende des Spiels die Kräfte und somit die Gegenwehr Fischborns schwanden und die Truppe der HSG über ein 23:23 zu einem 24:29 Auswärtssieg kamen . Es war das letzte Saisonspiel und selbstverständlich hatten sich alle Beteiligten auf Seiten der HSG einen anderen Spielverlauf zum Saisonausklang gewünscht. Repräsentativ war das letzte Saisonspiel für die Jungs der männlichen C-Jugend aber auf keinen Fall. Man schließt die Tabelle als Zweiter ab und kann stolz auf eine Mannschaft blicken, die sich regelmäßig komplett in die Torschützenliste eines Spiel eingetragen hat.
Spielbericht wbl. D-Jugend 22.03.2026❗NEU❗

Am Sonntag, den 22.03.2026 fand das letzte Spiel der Saison für die weibliche D-Jugend der HSG Oberhessen statt. Die Mannschaft hatte die Möglichkeit, mit einem Sieg gegen die HSG Dietesheim/Mühlheim auf den 3. Platz in der Tabelle vorzurücken. Unterstützt wurden sie dabei von der HSG Preagberg, die am Samstag die HSG Isenburg/Zeppelinheim besiegte.
Das Spiel begann äußerst dynamisch und die Oberhessinnen zeigten ihren Siegeswillen. Bereits in den ersten drei Minuten erzielte Lea Sachse drei Tore und brachte die HSG Oberhessen mit 3:0 in Führung. Die Trainerin der HSG Dietesheim/Mühlheim sah sich bereits in der 4. Minute gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, als der Spielstand auf 1:4 erhöht wurde.
Die Grundlage für den späteren Sieg war, wie in den vorherigen Spielen, eine gelungene Abwehrleistung. Die Spielerinnen der HSG Oberhessen verstanden es hervorragend, die Angriffe der Gegner zu lesen und im Anschluss schnelle Tempogegenstöße zu initiieren. Torhüterin Hannah Gölz zeigte abermals ihr Können und parierte sowohl aus dem Spiel heraus als auch mehrere 7-Meter-Würfe. Dass es zunächst kein einfaches Spiel war, zeigte sich darin, dass das Spiel beidseitig von einigen gelben Karten und 2-Minuten-Strafen geprägt war. Zur Halbzeit stand es nur 7:11 für die HSG Oberhessen. Diese Führung hätte deutlich höher ausfallen müssen, da einige klare Chancen leichtfertig vergeben wurden.
In der zweiten Halbzeit bewiesen die Oberhessinnen erneut, dass sie bis zum Schluss konzentriert und konditionell stark waren. Immer wieder nutzten sie die Lücken in der Abwehr der HSG Dietesheim/Mühlheim, sei es mit Durchstößen über die Mitte oder durch Einläufe von außen. Besonders souverän zeigte sich Ida Wolfheimer mit zwei Treffern vom 7-Meter-Punkt, die der Torfrau keine Chance ließen.
Das Spiel endete mit einem klaren und deutlichen Ergebnis von 12:26, was den verdienten 3. Platz in der Tabelle für die Mädels der HSG Oberhessen bedeutete.
Die Freude über den 3. Platz in der Tabelle war riesig! Nach den ersten Spielen zu Beginn der Saison hatte niemand mit diesem tollen Ergebnis gerechnet. Der Erfolg zeigt eindrucksvoll, dass sich Freude am Spiel, Wille, Disziplin und Einsatzbereitschaft für die Mannschaft auszahlen.
Ein herzliches Dankeschön geht an das Trainerteam Andreas Schaft und Thomas Schubert, deren Engagement und Einsatz entscheidend zum Erfolg der Mannschaft beigetragen haben.
Mit diesem positiven Abschluss der Saison dürfen die Spielerinnen der HSG Oberhessen voller Motivation in die nächste Saison starten, um weiterhin ihre Fähigkeiten zu verbessern und ihre Erfolge auszubauen.
HSG goes Leichtathletik
Keine Sorge, die HSG wird nicht die Sportart wechseln. Aber manchmal dienen andere Events sehr gut als Vorbereitung auf die kommende Runde oder bieten eine willkommene Abwechslung im Handball-Alltag.
Und so starteten 11 SpielerInnen und drei Trainer gemeinsam mit 2850 anderen LäuferInnen des OCL Laufs auf die ca. 5 KM lange Strecke durch Nidda. Spieler der männlichen C Jugend und Spielerinnen der weiblichen D und B Jugend gaben ihr bestes und erzielten teilweise einstellige Platzierungen in ihren Altersklassen. Laufen ist und bleibt eben die Grundvoraussetzung im Handball, und das haben alle Beteiligten an diesem Abend in Nidda bravourös bewiesen. Nach erfolgreichem Zieleinlauf ging es dann noch gemeinsam auf die Finisher-Party und der Abend klang mit dem ein oder anderen Getränk, Essen, vielen erlebten lustigen und berichtenswerten Geschichten rund um den Lauf aus. Stolz auf das Geleistete und mit dem festen Entschluss, nächstes Jahr wieder dabei zu sein ging es dann auf den Heimweg.
Bewegt und Motiviert vom OCL Lauf starteten unabhängig voneinander die beteiligten Coaches noch am gleichen Abend mit neuen Plänen: Am 28. September wurde der Kalbsvilla-Lauf und das zeitgleich stattfindende Sportabzeichen-Event der Eintracht Glauberg als Ziel auserkoren. Leider zogen sich einige wenige Spieler bei ihren Spielen am Tag zuvor kleinere Verletzungen zu, so dass aber dennoch 4 Spieler aus der männlichen D und C Jugend in Glauberg ihr Sportabzeichen, teilweise in Gold, im Dress der HSG Oberhessen errangen. Und auch beim Kalbsvilla-Lauf in Ortenberg gingen die Coaches der weiblichen B-Jugend zusammen mit Jette Roos an den Start über 5,5 KM.
Zwei weitere schöne Events, gemeinsam mit Spielern und Trainern abseits des Regel-Handball-Betriebs versüßten das Handball-Wochenende für alle Teilnehmer und machten Lust auf mehr. Die nächsten Pläne liegen bereits in den Schubladen…
Längste Auswärtsfahrt der Saison - wbl. B-Jugend
Das erste Spiel der weiblichen B-Jugend, die auf Grund der Spielgemeinschaft mit Gedern/Nidda im Bezirk Gießen antritt, stand gegen den VfB Driedorf an: 90 KM einfache Fahrtstrecke bis zur Ausweichhalle des VfB in Mengerskirchen, direkt an der Grenze zu Rheinland-Pfalz. Nach 1h 20 min Fahrtzeit hätte man auch vermuten können, die Mädels wären versehentlich in der Regionalliga gelandet, aber es handelte sich tatsächlich um ein Bezirksligaspiel. Die ohnehin dünn besetzte Mannschaft musste neben der Langzeitverletzten Josie Gremlica, welche jedoch als Mannschafts-DJ die Reise mit antrat, noch mit Mia Holzapfel und Lena Rausch zwei kurzfristige Ausfälle verkraften. Die Aufrückerinnen aus der C-Jugend waren an diesem Spieltag Nele Peuker, Mailin Leiß und Tessa Seum. Mit einer Auswechselspielerin starteten die jungen Damen in ihr erstes Saisonspiel und schlugen sich engagiert und nicht aufsteckend gegen die mit voller Auswechselbank angetretenen Gastgeberinnen. Hielten die Mädels in den ersten 7 Minuten bis zum 2:2 noch gut mit, ergab ein kleiner Zwischensprint der Driedorferinnen bis zur 16. Minute beim 9:4 erstmals einen 5 Tore Abstand. Mit Schwankungen in beide Richtungen ging es durch einen von Jette Roos sehenswerten direkt verwandelten Freiwurf mit 15:10 in die Halbzeitpause. Die mitgereisten Fans der Mädels um die Coaches Paula und Patrick waren positiv beeindruckt von den nicht aufsteckenden Mädels und man rechnete sich durchaus noch Chancen auf einen engeren Spielausgang aus, wenn denn bei den Gegnern die am Ende mit 14 Treffern herausragende Akteurin besser in den Griff bekommen wird.
Die zweite Spielhälfte brachte jedoch nicht mehr die erhoffte Wende. Es bleibt aber festzuhalten, dass entgegen früherer Spiele zu keinem Moment aufgesteckt oder aufgegeben wurde. Die Mädels spielten gut zusammen und besonders im Angriff wurde das deutlich verbesserte Zusammenspiel im Rückraum als auch über die Einläufer- und Kreisspielerinnen von den mitgereisten Fans freudig registriert. Die Anzeigetafel zeigte zuletzt das Resultat 30:23 und Mannschafts-DJ Josie Gremlica heizte anschließend den Mädels mit lauter Musik innerhalb und ausserhalb der Kabine ordentlich ein, so dass sich sicherlich einige fragten, welche Mannschaft eigentlich gerade das Spiel gewonnen hatte.
Am Ende bleibt eine Niederlage bei ansonsten vielen kuriosen und positiven Erlebnissen auf der längsten Auswärtsfahrt der Saison: eine Fahrradhupe als Time-Out-Signal, eine glänzendes Comeback von Klara Lautenschläger nach ihrer Schulterverletzung, jeder Feldspielerin taucht in der Torschützenliste auf und die Erfahrung, dass es bei der Erstürmung eines Burger Kings auf dem Heimweg durchaus gelingen kann, den gesamten Bestand einer Filiale an Hot Brownies zu verspeisen.